Lexikon

Audit

Was bedeutet Audit?

Der Begriff Audit stammt aus dem lateinischen von audire und bedeutet bedeutet "hören“. Audit bezeichnet die Prüfung von Prozessen, Aktivitäten, Ergebnissen oder eines internen Kontrollsystems (IKS). Bei der Prüfung geht es um die Erfüllung bzw. Einhaltung von definierten Anforderungen, Normen oder Standards.

Bei einem Audit (lat. audire: hören) handelt es sich um die Bezeichnung für die Prüfung von Prozessen, Aktivitäten, Ergebnissen oder eines internen Kontrollsystems (IKS) hinsichtlich des Grades der Erfüllung bzw. Einhaltung von definierten Anforderungen, Normen oder Standards (ISO 9000:2000) nach vorgegebenen Listen.

Ein Audit dokumentiert so den aktuellen Kenntnisstand über die optimale Gestaltung für geprüfte Systemteile und -prozesse der Dokumentation von Fachleuten, welche sich Auditoren oder Assessoren nennen.

Audit im Qualtitätsmanagement

Je nach Reichweite der Untersuchung werden im Qualitätsmanagement verschiedene Formen des Audits unterschieden. Bei den verschiedenen Formen der Audits handelt es sich um das Produktaudit, das Verfahrensaudit und das Systemaudit. Ein Audit kann auch als interner Audit, dementsprechend als Selbstbewertung und externes Audit benutzt werden. Ein externes Audit wird an anerkannten Stellen durchgeführt und ist eine zertifizierte Voraussetzung im Qualtitätsmanagement. Ebenso wird auch der Audit-Trail oder das Audit-Verfahren mit dem Audit in Verbindung gesetzt.

Ablauf der Entwicklung des Audit Trails bzw. Audit-Verfahrens

Der Audit Trail (übersetzt Prüfpfad; vom engl. trail: Pfad, Spur) ist ein Verfahren, welches die ausgeführten oder versuchten Handlungen von Personen während eines bestimmten Zeitraums überwacht und wird elektronisch oder manuell dokumentiert. Wobei es auch eine zweite Bedeutung für den Prüfpfad gibt, welches der Belegbestand ist. Der Belegbestand ist eine chronologische Abfolge von Handlungen, Ereignissen sowie Systemzuständen, welche durch Spuren, wie z.B. durch Buchungen dokumentiert und damit zurück zu verfolgen ist. Im Prüfwesen spielt der Begriff eine größere Rolle, wie in der internen Kontrolle oder auch Revision und Computersicherheit.

Der typische Ablauf eines Audit-Verfahrens umfasst folgende Phasen: Die Identifizierung von Prüffragen, die Systematisierung der Prüffragen, die Operationalisierung (Festlegung von Kriterien für die Beantwortung von Prüffragen), die Ermittlung qualitativer Maßstäbe, die Quantifizierung, soweit sie möglich ist und die Gesamtbewertung.

Beispiel

Der Öko-Audit ist ein bekannter Audit und unterliegt der Prüfung nach den EU-Vorschriften.

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