Das Außenverhältnis bezeichnet im Allgemeinen das Agieren des Unternehmens am Markt. So werden Rechtsbeziehungen mit Dritten wie mit Banken und Lieferanten geschlossen, welche dann als ein Außenverhältnis gilt. Bei den intern geführten Absprachen zwischen den Gesellschaftern eines Unternehmens findet im Außenverhältnis keine Wirkung statt. So werden beispielsweise Rechtsgeschäfte mit Dritten auch dann wirksam, wenn sie von einem Gesellschafter geschlossen werden, dessen Vertretungsmacht im Innenverhältnis beschränkt ist.

Die Vertretungsmacht im Außenverhältnis im juristischen Bereich

Im juristischen Bereich gelten bestimmte Regelungen der Vertretungsmacht im Außenverhältnis. Es handelt sich um die Vertretungsbefugnis gegenüber Dritten.

Dem Außenverhältnis steht noch das Innenverhältnis gegenüber, da der Umfang der Vertretungsmacht im Außenverhältnis anders geregelt ist als im Innenverhältnis.

So kann sich ebenfalls auch der Umfang der Vertretungsbefugnis unterscheiden. Die Vertretungsbefugnis kann im Außenverhältnis einen anderen Umfang haben, als die Vertretungsmacht im Innenverhältnis.