Das Unternehmen läuft im besten Fall so wirtschaftlich und effektiv wie möglich mit einem geringen Arbeits- und Investitionsaufwand. Daher steht der Controller der Geschäftsführung auch als Unternehmensberater zur Seite. “Control” steht nicht umsonst ganz buchstäblich für die Kontrolle von Betriebsabläufen. Das Hauptaugenmerk liegt in der Buchhalterfunktion bei der Zahlenkontrolle, doch Ursache und Auswirkung auf diese haben die Abläufe vor dem Gewinn.

Die soziale Kompetenz ist Pflicht beim Controlling

Stellt sich ein Teilbereich des Unternehmens als ausbaufähig, weil beispielsweise gewisse Prozesse schneller ausgeführt werden müssen oder das Sales-Team mit geringen Summen auskommen sollte, so besteht für den Controller die Herausforderung auch in der Vermittlung dieser Problematiken. Kritik ist - privat oder im Beruf - immer unangenehm. Aus diesem Grund kämpfen die Mitarbeiter im Controlling auch gegen den Ruf des Vermittlers von schlechten Nachrichten.

Die Karrierechancen im Controlling

Prinzipiell wird ein Studium der Wirtschaftswissenschaften (BWL oder Wirtschaftsingenieurwesen) für die Stelle verlangt. Hier lernen die angehenden Controller die wichtigsten Aspekte aus dem Bereich Steuern und Revision, Bilanzierung und Rechnungswesen. Alle aufgezählten Bereiche sind allerdings auch Teil der Ausbildung zum Kaufmann. Zusätzlich benötigt der Ausbildungsabsolvent gezielte Zusatzqualifikationen. Je nach Größe der Firma und Branche beginnt das durchschnittliche Jahresgehalt eines Controllers bei circa 60.000 Euro Brutto. Das ist einer der Merkmale, die den hohen Stellenwert dieses Berufszweiges für ein Unternehmen erkennen lassen. Abhängig von der Höhe der Mitarbeiterzahl wird ein Controller rentabel. Bei weniger als 100-200 Mitarbeitern übernimmt seine Tätigkeiten entweder direkt die Geschäftsleitung oder vom Management.