Lexikon

Datenschutz

Was umfasst richtiger Datenschutz?

Datenschutz bezeichnet das Grundgesetz, welches jedem Bürger das Recht gewährleistet, über den Gebrauch und Preisgabe seiner persönlichen Daten zu verfügen (wie beispielsweise das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung).

Bei dem Begriff Datenschutz handelt es sich um ein Grundgesetz, welches jeden Bürger vor missbräuchlicher Datenverarbeitung, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre schützt. Es werden nicht nur die persönlichen Daten, sondern auch die Freiheit der Menschen und sich selbst zu entscheiden, welche Person was, wann und bei welcher Gelegenheit über den jeweiligen Bürger weiß.

Auch ist es ein Sammelbegriff, der die unterschiedlichen Gesetze zum Schutz des Bürgers unter den angeordneten Rechtsnormen erreichen soll, sodass die Privatsphäre in einer immer mehr automatisierten und computerisierten Welt vor unerlaubten Zugriffen von außen wie beispielsweise dem Staat geschützt werden soll. Die Redewendung „Der gläserne Mensch“ setzt sich in diesem Sinne mit der Frage wie transparent der Mensch heute ist und führt somit auch zur hitzigen Diskussion über den heutigen Datenschutz

Die Angriffsflächen, denen sich der modernisierte Mensch immer selbst auch häufiger im Umgang mit seinen Daten aussetzt, sind vielfältig: Dazu zählen neben dem Umgang mit dem Computer und Internet (Stichworte sind hier z.B.: Viren, Trojaner, Hacking, Phishing), die auch häufig gegenwärtige Situationen betreffen, wie beispielsweise das Nacktscanning an Flughäfen.

Die eigenen Rechte

Staat und Wirtschaft sammeln immer mehr die persönlichen Daten der Bürger und sorgen somit für eine Gefährdung des Rechts auf die eigene informationelle Selbstbestimmung. Auch in den Bereichen Presse, Rundfunk und Fernsehen und Kirchen sowie Religionsgemeinschaften besitzen eigene Vorschriften, die Datenschutzeinhaltung garantieren.

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist zur Sicherung des Datenschutzes zuständig und soll in der momentanen Fassung vom 14. Januar 2003 zur Verwirklichung auf informationelle Selbstbestimmung beitragen. Das Datengeheimnis Gemäß § 5 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sind Unternehmen und Behörden verpflichtet, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - soweit sie mit der Verarbeitung personenbezogener Daten vertraut sind - bei Beginn ihrer Tätigkeit das Datengeheimnis zu wahren.

Beispiel

Die öffentliche Videoüberwachung wird im Angesicht der heutigen Sicherheitslage umstritten zur Thematik des Datenschutzes diskutiert. Das Parlament berät darüber hinaus auch einen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Über den komplizierten rechtlichen Hintergrund zur Videoüberwachung klärt das Infoblatt "Datenschutz kompakt" von der derzeitigen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Andrea Voßhoff, auf.


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