Lexikon

Debugger

Wobei handelt es sich um einen Debugger?

Der englische Begriff Debugger kommt von dem englischen Begriff bug, welcher übersetzt Programmfehler bedeutet. Bei einem Debugger handelt es sich um ein Werkzeug, welches zum Auffinden von Fehlern in Computersystemen genutzt wird. Diese werden bei Programmen als auch bei der Ausführung der benötigten Hardware benötigt.

Der Begriff Debugger bezeichnet die Fehler in Computersystemen. 1947 wurde die Bezeichnung populär aufgrund von Arbeiten am Mark II: Eine Motte verursachte einen Ausfall eines Computers. Dieser Ausfall wurde dann „Bug“ genannt.

Das Einsetzen des Debuggers

Das Einsetzen von Debuggern erfolgt während der Entwicklung und Wartung von Software, um die Bugs bzw. Fehler im System zu finden. So setzten die Programmierer die Debugger entsprechend während der Entwicklungsarbeiten ein und können so den Inhalt der Variablen untersuchen. Eine schrittweise Ausführung von Debugging macht es so möglich, Fehler im Ablauf aufzufinden.

Funktionsweise und Vorteile von Debugger

Um ein Programm zu debuggen, muss dieses Debug-Informationen enthalten. Dazu gehören spezielle Zusatzinformationen anhand derer der Debugger den Programmaufbau beurteilen kann.  Das Debugging kann direkt auf den Chip als On-Chip-Debugging erfolgen. Für diesen Zweck haben Microcontroller (MCU) eine Schnittstelle zu einer Logik mit Debugging-Funktion. So bietet die On-Chip-Methodik ein unmittelbares Zugreifen auf die CPU-Register und die Speicherbereiche. Mittels Debugger kann über diese Logik ein Softwaretest durchgeführt werden.

Beispiel

Ein Debugger gibt beispielsweise Auskunft über die Art des Fehlers, die Stelle im Programm, welcher Wert zu diesem Zeitpunkt die Merkmale des Programms besitzen, wie die Aufrufstruktur der Unterprogramme beschaffen ist etc. Mit einem Debugger lässt sich weiterhin der Ablauf eines Programmes kontrollieren, sodass beispielsweise das Programm an einer bestimmten Stelle unterbrochen wird.

 
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