Ein Digital-Asset-Management ist die Speicherung und Verwaltung von verschiedenen medialen und digitalen Inhalten, worunter in der Regel Mediendateien wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Textbausteinen zu zählen. Im medialen Bereich wird der Begriff auch Media-Asset-Management (MAM) bzw. im engeren Sinne auch Video-Asset-Management (VAM) bezeichnet. Der Begriff gehört zum Bereich der Content-Management-Systeme.

Dabei kann ein DAM aus Texten, Bildern, Grafiken, Videos, Quellcodes, Layouts oder weiteren multimedialen Inhalten bestehen, welche mit zusätzlichen Informationen angereichert wurden. Mit diesen Medieninhalten wird in einem zentralen System umgegangen. Dies wird ermöglicht durch das Auszeichnen mit Metadaten und der darauffolgenden Katalogisierung.

Die Metadaten im Digital Asset Management

Durch die Metadaten werden die Inhalte strukturiert und anhand dieser Strukturen können die Nutzer des Asset Managements die Inhalte auffinden und dementsprechend einfach nutzen. Als Metadaten oder zusätzliche Informationen gelten auch bestimmte Rechte, Lizenzen und die Erlaubnis zur Nutzung oder Vervielfältigung von einzelnen Medieninhalten.

Die Hauptfunktionen von einem klassischen Digital-Asset-Management-System

Bei den Hauptfunktionen von einem DAM-System handelt es sich häufig um den Import und Export von Dateien, dem Bereichern von Binärdateien mit Metainformationen zu Recherchezwecken, wie beispielsweise dem IPTC-IIM-Standard. Außerdem zählen noch das Suchen, Anzeigen, Sichten, Archivieren und Versionieren von Dateien mithilfe von Dateinamen sowie das Kombinieren von Dateien zu Paketen.