Economies of Scale bezeichnet weitgehend die Kostenvorteile von Massenproduktionen und stellt somit eine Grundlage für eine Wettbewerbsstrategie der Kostenführerschaft dar. So werden die geringsten Kosten aller Wettbewerber angestrebt.

Dies wiederum bedeutet für das Unternehmen höhere Gewinne bzw. auch größere Marktanteile.

Die Economies of Scale erklären somit, warum viele Unternehmen bzw. Konzerne nach einer Größe hinauszielen und auf diese Weise neue Märkte erobern können oder andere Firmen aufkaufen.

Die Ursachen für den Skaleneffekt

Die Ursachen für den Skaleneffekt können Effizienzgewinne, Marketingvorteile, Lerneffekte, eine Einkaufsmacht und eine Fixkostendegression sein.

Die Effizienzgewinne können durch eine Spezialisierung bzw.Automatisierung der Produktion entstehen, sodass diese sich erst ab einer gewissen Produktionsmenge rentiert. Bei den Marketingvorteilen handelt es sich um die Kosten einer Werbekampagne, wie beispielsweise eines Fernsehspots. Hier findet eine bessere Verteilung statt, wenn sich die Geschäfte des werbenden Unternehmens nicht nur in einigen Städten befindet, sondern auch flächendeckend vertreten ist. Auf diese Weise verringern sich die Werbekosten pro Shop bzw. pro verkauftem Produkt.

Durch die stetige Optimierung der Produktion setzt auch eine ständige Steigerung der Produktivität ein, sodass man hier auch vom Erfahrungskurveneffekt spricht. Dieser setzt ein, wenn ein Unternehmen bei der Produktion und v.a. mit zunehmender Stückzahl genau weiß und lernt, wie es effizienter produzieren kann.

Die beiden letzten Ursachen sind die Einkaufsmacht und die Fixkostendegression. Von der Einkaufsmacht spricht man, wenn durch höhere Stückzahlen die Verhandlungs- bzw. Einkaufsmacht gegenüber den Lieferanten steigt, so dass eine Vergünstigung der Einkaufspreise erzielt werden kann.

Und bei den Fixkosten bzw. Bereitschaftskosten, wozu beispielsweise die Miete für das Produktionsgebäude, Abschreibungen auf Maschinen, Gehälter zählen, handelt es sich um die Verteilung von höheren Stückzahlen, so dass die Fixkosten sich pro Produkt bzw. Stück verringern.