Bei Economies of Scope handelt es sich um Kostenvorteile, welche durch eine erhöhte Produktvielfalt entstehen. So nutzen beispielsweise Bäckereien oder Cafes die Economies of Scale, indem auch Mittagsgerichte angeboten werden und so ihre Küchen effizienter nutzen und ausbauen.

Economies of Scope können in einem Unternehmen durch die Erweiterung des Produktportfolios entstehen bzw. genutzt werden oder durch den Zusammenschluss mit anderen Unternehmen (z.B. durch den Kauf eines Unternehmens), die "passende" Produkte haben.

Vorgehensweise bei Economies of Scope

Die Vorgehensweise der Economies of Scope sind es, dass verschiedenen Produkte zusammen, welche bereits in den gleichen Räumen und auf dieselbe Fertigungsweise wie das vorherige Produkt vereinfacht produziert werden können.

Die zentralen Abteilungen, wozu der Einkauf, die Lagerhaltung und die Qualitätssicherung zählen, können von allen Produkten gemeinsam genutzt werden.

Auf die gleiche Weise werden auch die Vertriebswege und Distributionskanäle gemeinsam genutzt. So können die Vertriebsmitarbeiter dem Supermarkt bei einem Termin gleich mehrere Produkte gleichzeitig anbieten und verkaufen, sodass auch die Lieferung gleichzeitig erfolgt. Weiterhin können auch Zutaten wie Zucker oder Kakao für alle Produkte in größeren Mengen preiswerter eingekauft werden.

Ebenso kann eine gemeinsame Werbung ausgestrahlt werden, sodass eine gemeinsame Nutzung des Markennamens möglich ist.

Diseconomies of Scope und Economies of Scale

Das Ganze kann auch zu Diseconomies of Scope umschlagen, wenn das Unternehmen bzw. der Konzern mit zunehmender Produktvielfalt zu komplex wird.

Der Gegensatz zur Economies of Scope sind die Economies of Scale, welche sich auf Kostenvorteile durch eine steigende produzierte Stückzahl eines Produktes beziehen.