Die Bezeichnung Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist ein gesetzlich geregeltes Formular für das Finanzamt und ermittelt die Gewinne im Rahmen einer einfachen Buchführung. Das Gegenteil dazu bildet die doppelte Buchführung mit der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV).

Die Anerkennung des Finanzamtes der EÜV

Die Anerkennung dieser Art der Ermittlung des Finanzamtes der EÜV ist eine Art der Ermittlung, wobei keine Pflicht zu der doppelten Buchführung bzw. Bilanzierung besteht. Der Selbstständige hat die Möglichkeit eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung selbst zu erstellen oder gibt diesen als Auftrag weiter an seinen Steuerberater. Es gelten entsprechend die Vorgaben für die Gewinnermittlung nach der EÜR. Der Prozessablauf ist folgendermaßen, dass das entsprechende Formular zugleich mit der Steuererklärung und den verschiedenen Nachweisen beim Finanzamt eingereicht wird.

Das Ausfüllen der Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung wird auf einem einfachen Papier oder anhand eines Computerprogramms erstellt. Freiberufler und Selbständige führen ihre EÜR selbständig unter der Verwendung eines Computerprogrammes aus. Diese Vorgehensweise wird von den Finanzämtern gesetzlich gefordert.

Die Papierübermittlung ist jedoch nur noch in Ausnahmefällen gestattet.

Abgabe der Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Die Abgabe der EÜR erfolgt jährlich zusammen mit der Steuererklärung beim Finanzamt.

 

Das Finanzamt erkennt alle Posten nur an, wenn die Rechnung sehr genau vorgenommen wurde. So sollten die Einnahmen den Ausgaben klar gegenübergestellt werden. Dazu wird ein Steuerprogramm genutzt, dass die dazu passenden Kategorien vorgibt und sowohl die Gewinne und Verluste automatisch aufstellt.

So sollten die Ausgaben in die passenden Kategorien eingeordnet werden. Für die unterschiedlichen Kategorien von Einnahmen und Ausgaben wird jeweils eine passende Nummer verteilt. Das Finanzamt analysiert den Verwendungszweck mithilfe der passenden Nummer.