Lexikon

Einzahlung

Was bedeutet Einzahlung?

Bei einer Einzahlung handelt es sich um einen Zahlungsmittelbetrag, wobei es sich entweder um Bargeld oder Giralgeld handeln kann.Jeder Vorgang, bei welchem der Zahlungsmittelbestand des Unternehmens ansteigt wird als Einzahlung bezeichnet.

Der Begriff Einzahlung kommt aus dem Rechnungswesen und umfasst die Anhebung des Bargeldbestandes. Im eigentlichen Sinne geht es bei dem Begriff um eine reine Zahlungsmittelbewegung, welche in das Unternehmen durchgeführt wird. Dies kann sich mit einer Einnahme decken, muss es aber nicht. Eine Einzahlung wird getätigt, sobald einem Wirtschaftssubjekt von anderen Wirtschaftssubjekten, beispielsweise wie von Beschaffungs-, Absatz-, Geld- und Kapitalmärkten sowie vom „Staat“, Bargeld oder Giralgeld zufließt. Es handelt sich hier um eine Strömungsgröße. Zugehörige Bestandsgrößen sind in diesem Fall der Zahlungsmittelbestand, der Bestand an der Kasse und das Sichtguthaben bei Banken. Einzahlungen können somit aus Barverkäufen, Vorauszahlungen von Kunden oder zuvor ausgezahlten Krediten herkommen und sind ein Zugang von liquiden Mitteln. Eine Einzahlung ist somit ein Liquiditätszugang.

Die Unterschiede zwischen Einzahlung, Einnahme, Ertrag und Leistung

Es gibt vier grundlegende Begriffe im betrieblichen Rechnungswesen, welche gelegentlich auch synonym verwendet werden, da es sich bei allen Begriffen um eine positive Veränderung im Unternehmen handelt. Die Unterschiede sind nicht wichtig, sobald ein vernünftiges Kostenrechnungs-System aufbaut worden ist. Bei Einzahlungen sind alle tatsächlichen Zahlungsmittelzuflüsse des Unternehmens sichtbar und umschreiben eine positive Veränderung des Bargeldes bzw. Sichtguthabens.

Die Einnahme bezeichnet das Geldvermögen mit dem Zahlungsmittelbestand und den Forderungen. Der Ertrag ist das Gesamtvermögen, welches das Geldvermögen und Sachvermögen beinhaltet. Bei der Leistung handelt es sich um das betriebsnotwendige Vermögen, welches das Gesamtvermögen beinhaltet.

Der Gegensatz der Einzahlung ist die Auszahlung.

Beispiel

Die elektronische Überweisung eines Kunden auf das Bankkonto einer Bank erhöht gleichzeitig das Bestandsvermögen auf dem Bankkonto des Kunden.

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