Bei EDV handelt es sich um einen Sammelbegriff für die Verarbeitung und Erfassung von Daten mit komplexen elektronischen Hilfsmitteln, wie Maschinen oder Computer. Im Englischen wird EDV als Electronic Data Processing bezeichnet und mit EDP abgekürzt.

So setzt sich der Prozess von EDV aus mehreren kleineren Schritten zusammen, wobei drei Grundelemente, welche allein bereits den Bestand der EDV erfüllen folgende sind: Die Eingabe von Daten, die Datenspeicherung und die Ausgabe von Daten.

Weitere EDV-Prozesse, welche innerhalb der Datenverarbeitung stattfinden können, sind die Datensortierung, die Filterung von Daten, die Katalogisierung von Daten und die Datenverknüpfung.

Die Datenübertragung und –konvertierung sowie das Löschen von Daten und die Bearbeitung oder auch Veränderung von Daten können Bestandteile der EDV sein. Für alle diese Abläufe benötigt der Computer spezielle Datenverarbeitungsprogramme. EDV mit Fernschreibern findet nur noch sehr selten statt. So werden dort Informationen auf Lochstreifen übertragen.

Der Fortschritt & die Entwicklung in der EDV

Wegen der schnellen und vielfältigen Entwicklung von EDV und den neueren Technologien wird zeitgleich auch das Angebot an EDV-Hardware und Software äußert vielfältig und umfassend. Die Grundlage von EDV sind häufig immer leistungsfähigere Chips und die Kapazität von namhaften Superrechnern, mit welchen die EDV-Prozesse genutzt werden, weshalb sich auch eine immer größere Anzahl von synchron arbeitenden und speichernden Prozessoren stetig erhöht.

Um die spezifischen Aufgaben an der Entwicklung von Computern mit menschlichen Fähigkeiten, wozu das Lernen oder auch die Spracherkennung gehören, zu lösen wird auch immer daran gearbeitet. So sollen bestimmte Expertensysteme die unterschiedlichen Gehirnfunktionen von Computern übernehmen. Die Hardware benennt sich unter der Bezeichnung Neuro-Computer neu. Auf diese Weise findet auch für die tragbaren Geräte wie Smartphones, Notebooks und iPads ein weitgespannterer Aufgabenbereich der EDV statt.