Bei einem Elevator Pitch handelt es sich nicht um eine Präsentation in einem Aufzug, wie die Übersetzung Elevator meinen könnte. Der Begriff beschreibt eher eine Präsentation, die eine Aufzugsfahrt andauert, in etwa also 30 bis 60 Sekunden. Der Begriff hatte seinen Ursprung Anfang des 20. Jahrhunderts, welcher oft mit kurzen Aufzugsfahrten verglichen wurde. In der Form präsentierten junge Unternehmer erfolgreichen Entrepreneuren ihre Ideen.

Der Elevator Pitch ist immer eine Selbstdarstellung. Dabei kann es sich um eine einfache Vorstellung einer Person handeln oder darum, einem Geschäftsführer einen neu entwickelten Plan schmackhaft zu machen. Meistens jedoch ist vom Elevator Pitch die Rede, wenn ein Unternehmen einem potentiellen Investor seine Geschäftsidee verkaufen möchte. Dabei geht es nicht darum, einen ausgefeilten Plan vorzulegen, sondern es ist der erste Schritt, um sein Gegenüber schnell davon zu überzeugen, sich den ganzen Businessplan mitsamt allen Informationen überhaupt anzuhören.

Ziel des Elevator Pitches

Nicht vergessen: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance und dies gilt vor allem für Elevator Pitches. Damit dieser erste Eindruck erfolgreich verläuft, gilt es, einige Daumenregeln einzuhalten. Der Adressat und seine Interessen sollten direkt auf emotionaler Ebene angesprochen werden. Rhetorische Fragen, Metaphern und das Sprechen in Bildern können hier helfen. Vor allem sollte klar und deutlich gesprochen und Fremdwörter vermieden werden. Ziel ist es schließlich, einen potenziellen Investor aufhorchen zu lassen, ihn in einigen wenigen Sekunden in den Bann zu ziehen und ihn davon zu überzeugen, sich eingehender mit der Geschäftsidee beschäftigen zu wollen. Sprich: Eine Einladung zu einem ausführlichen Gespräch, in dem dann ein detaillierter Businessplan vorgelegt werden kann, ist das Hauptziel eines Elevator Pitches.