Der englische Begriff Equity Story, bedeutet laut der deutschen Übersetzung so viel wie die Geschichte des Eigenkapitals und meint die zusammengefasste Darstellungsweise des Unternehmensbildes am Kapitalmarkt. So soll die Equity Story ein klares Bild, welches scharf und stimmig sein soll, mehr Interesse wecken. So zielt die Equity Story darauf ab, den Investoren zu zeigen, welche Stärken und Chancen ein Unternehmen besitzt.

Die Equity Story als Basis der IPO-Kommunikation

Für die Equity Story wird die Unternehmensgeschichte ebenso offen dargelegt, wie der aktuelle Stand der Gesellschaft sowie auch die künftigen möglichen Perspektiven.

Bei der Equity Story spielt dabei eine Börsengang-Begleitung eine zentrale Bedeutung, wobei die Equity Story als Basis der IPO-Kommunikation fungiert. Dabei sollte bereits vor der Veröffentlichung auf die Entwicklung der Equity Story ein besonderer Fokus gelegt werden, da ein nicht deutliches Unternehmensbild eher abschreckt, als dass es einen Erfolg an der Börse zeigt.

Equity Story von zentraler Bedeutung in der IPO-Kommunikation

Wie erfolgreich eine Platzierung an der Börse erscheint durch die öffentlich angebotenen Aktien entscheidet sich daran, wie aussichtsreich das Unternehmen von den potenziellen Investoren bei dem aktuellen Pricing eingeschätzt wird.

So geht nicht nur um die Platzierung, welche anschließend die neuen Aktionäre und ihr Unternehmen weiter eng begleiten, sondern es zeigt sich, ob die zum Börsengang gemachten Ankündigungen eingehalten werden und das Vertrauen des Kapitalmarkts weiter erhalten und sogar noch erweitert werden kann.

Die Angleichung der Equity Story

Die Equity-Story sollte zwar langanhaltend in ihren Kernelementen bestehen, dennoch sind etwaige Angleichungen erforderlich. Diese können ein Resultat sein von Änderungen von Märkten, Technologien und der Wettbewerbssituation.

Eine Veränderung der Equity Story geht häufig mit einer wirksameren Kapitalmarktkommunikation und den entscheidenden Multiplikatoren hervor. Auf diese Weise sollen Analysten, Investoren und Finanzmedien mit einem angepassten Kapitalmarktbild bekannt gemacht werden.

Wie sieht eine gute Equity Story aus?

Eine gute Equity Story sollte eine nachvollziehbare Strategie verfolgen. Und weiterhin sollte sie auch eine innovative Dynamik und einen Seltenheitswert besitzen, damit das Investmentkalkül der professionellen Investoren bedacht wird.

Außerdem ist ebenso ein wichtiger Punkt bei dem Verfassen der Equity Story das potenzielle Wachstum und das Aufzeigen von Marktanteilen, aber auch die Meilensteine für die Gewinnrenditen, die operativen Verbesserungen und die Ausschüttungen von Dividenden.

Der Hauptfokus der Equity Story liegt nicht nur darin, eine Abgrenzung gegenüber der Konkurrenz zu schaffen, sondern auch, um höhere Ambitionen im Hinblick auf die Bewertungskriterien zu erreichen. Deshalb sollte die Equity Story inhaltlich treffend, mit Überzeugung und einem finanziellen Kalkül zur Renditenerzielung geschrieben sein.

Die Soft Faktoren einer Equity Story

Die Soft Faktoren (weichen Faktoren) spielen bei dem Erfolg einer Equity Story eine entscheidende Rolle. Zu den Soft Faktoren zählen die Qualität des Managements, die Governance-Strukturen wie auch die Mitarbeitermotivation der Mitarbeiter.