Bei Finanzanlagen handelt es sich um einen Teil des Anlagevermögens eines Unternehmens, welche unter den Finanzanlagen nur als Wertpapiere oder ähnlichem auszuweisen sind, die längerfristig gehalten werden sollen.

Die Besonderheiten der Finanzanlagen

Die Besonderheit der Finanzanlagen besteht darin, dass sie zum einen keinen planmäßigen Abschreibungen unterliegen.

Zum anderen können Finanzanlagen mit großen Wertschwankungen verbunden sein – Aktienkurse können sich z.B. vervielfachen oder auch sinken. Dies wiederum kann zu höheren und stillen Reserven sowie den wesentlichen außerplanmäßigen Abschreibungen aufgrund des sogenannte Niederstwertprinzips führen.

Ansetzung und Abschreibung von Finanzanlagen

Finanzanlagen werden angesetzt und abgeschrieben. Bei ersteren werden die

Finanzanlagen bei dem jeweiligen Zugang mit Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen von Finanzanlagen geschehen eher außerplanmäßig und folgen in der Bewertung vom Bilanzstichtag.

Besonders ist hier, dass außerplanmäßige Abschreibungen ebenso bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung vorgenommen werden. Wohingegen bei dauerhafter Wertminderung keine Abschreibungspflicht besteht.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen werden in den GuV-Konten abgeschrieben und auf Finanzanlagen und verweisen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens.