Bei der englischen Bezeichnung FinTech handelt es sich um einen größer gefassten Begriff für moderne Technologien im Finanzdienstleistungsbereich. Meistens findet mit FinTech auch eine Verbindung zu den Startups statt. Der Begriff Fintech ist ein Kofferwort und setzt sich aus den Wörtern financial services und technology zusammen. Bei den Lösungen für den Versicherungsbereich werden in der Regel häufig als InsurTech bezeichnet.

Die Finanztechnologie hat sich besonders durch neue Lösungen von Anwendungssystemen, welche für eine Neu- oder Weiterentwicklung im Finanzdienstleistungsbereich sorgen, in den letzten Jahren eine erhöhte Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Die Fünf Unterkategorien von FinTechs

FinTechs lassen sich in fünf Unterkategorien unterscheiden. Bei der ersten handelt es sich um den Finanzbereich, zu dem vor allem Banken und Versicherungen zählen. Die zweite Kategorie ist der fachliche Anwendungsbereich, den ein FinTech-unternehmen haben kann. Diese Anwendungsbereiche können zum Beispiel Geldanlagen, Vorsorge oder Consulting sein. FinTechs,die mobile Bezahllösungen oder Social Trading-Lösungen für den Anlagebereich anbieten fallen aber auch darunter.

Bei dem dritten Bereich handelt es sich um das adressierte Kundensegment, wozu Anwendungen für das Peer-to-Peer-Darlehen oder Lending im Retail Banking oder elektronische Marktplätze für Unternehmensfinanzierungen für das Corporate Banking gehören. Bei der vierten Kategorie geht es primär um die Interaktionsform, zu welcher Community-Banking Ansätze für den C2C-Bereich oder Online Portfolio Management-Systeme im B2C-Bereich zählen.

Die fünfte Unterscheidung kann man hinsichtlich der Positionierung gegenüber den jeweiligen Finanzdienstleistern finden. Zum einen gibt es da die Lösungen, die von Banken oder Versicherungen selbst angebotenen werden, wozu etwa Personal Finance Management-Systeme gehören und zum Anderen, die Konzentration auf kooperative oder konkurrierende Angebote gegenüber den Banken oder Versicherungen.