Der Begriff Finanzierung und Entwicklung (F&E) bzw. die englische Formulierung Research and Developement (R&D) bezeichnet die Suche nach neuen Erkenntnissen, wobei wissenschaftliche Methoden in einer entwickelten Form angewendet werden.

 

Generell handelt es sich bei der Forschung um das Erwerben von neuen Erkenntnissen und bei der Entwicklung um das erstmalige konkrete Anwenden und die Anwendung in der Praxis.

So können sich die neuen Kenntnisse sowohl auf die Produkte als auch auf ein (Herstellungs-)Verfahren und Produkt- sowie Verfahrensanwendungen erweitern. Bei der Forschung fehlt der verwirklichende Aspekt der Verwertung, sodass es sich hierbei um eine Erforschung der Grundlagen handelt. Die angewandte Forschung setzt dabei gezielt auf die verschiedenen Möglichkeiten der Anwendungen. Eine bedeutende Kombination von Forschung und Entwicklung zu einer anwendungsorientierten Forschung ist auch häufig bei Hochschulen ein Weg, um sich Drittmittel zu beschaffen. Dabei finden außerdem auch vereinbarte Kooperationen mit anderen Unternehmen statt.

Eine bestimmte Form des Produktentwurfs geschieht beim Konstruieren bzw. bei der Konstruktion. Wohingegen dazu bei der Entwicklung häufig das Merkmal zur Neuheit fehlt, weil sich größtenteils eine Anwendungskombination von bekannten Konstruktionsprinzipien eingeschränkt wird. Das Ziel des Konstruierens ist weiterhin nur ein Gestalten von geometrisch genau zu definierenden Produkten.

Der Prozess der Forschung und Entwicklung

Der Prozess der Forschung und Entwicklung beinhaltet die Planung, Organisation und Kontrolle. Bei der 1. Phase der Planung dreht es sich hauptsächlich um eine eindeutige Zielplanung, Mittelplanung und Projektplanung. Die eindeutige Zielplanung besagt, dass die Ergebnisse bei der zeitlichen Dimension in den projektbezogenen Pflichtenheften berücksichtigt werden und so auch in den F&E-Programmen deutlich sichtbar sind. Die Mittelplanung hingegen schätzt die Verfügung der nötigen Ressourcen von den jeweiligen Investitionsgeräten, den freizustellendem oder einzustellendem Personal, sowie auch von dem Budgeteinsatz mit einem Blick auf das jeweilige Volumen, die Zweckbindung und die Zeit ein. Bei einer Projektplanung wiederum ist der Blick gerichtet auf die einzelnen Projekte des Entstehens, der Beurteilung in den jeweils unterschiedlichen Ablaufstadien (Arbeitsablauf, Reihenfolgenablauf und Terminplanungsablauf).

Bei der 2. Phase, der Organisation handelt es sich um die möglichen Ansatzpunkte für die Organisation der F&E-Aktivitäten. Dabei entwickeln die Überlegungen zur Institutionalisierung derselben als unternehmungsautonome oder unternehmungsübergreifende gemeinschaftliche Forschung oder eine geschäftliche Auftragsforschung. Außerdem werden die innerbetrieblichen Fragen wie beispielsweise der Frage nach der Organisationsstruktur in einem F&E-Bereich und dazu das Einbringen in die Unternehmenshierarchie erläutert.

Bei der Kontrolle handelt es sich um die dritte Phase, welche Berichte über die Ereignisse, Zwischenergebnisse, Fehlschläge und auch Verzögerungen näher untersucht. Die Projekte werden differenziert betrachtet und die Abrechnungszeiträume bzw. die absehenden Kosten- und Budgeteinsetzungen werden überwacht, um notfalls die Planansätze zeitig zu ändern oder um in die abgewickelten F&E-Projekte rechtzeitig regulierend einschreiten zu können.

Probleme und Schwierigkeiten bei F&E

Das Forschung und Entwicklungsprogramm ist nicht nur vorteilhaft, sondern es handelt sich auch um ein Programm, welches Probleme und Schwierigkeiten beinhaltet. So können aus der eigenen Produktion oder einer fremden Produktion bei Lizenznehmern sich Probleme bei dem Technologietransfer einstellen. So findet die Übermittlung nach einem Konzept von gewonnenen Informationen an andere Denkmuster von den verhafteten Verwertern von Informationen.

Neben den Problemen können auch Schwierigkeiten bei einer Effizienzbeurteilung von F&E auftauchen, wobei häufig Besonderheiten bei herzustellenden Leistungen auftreten können. Zu den Schwierigkeiten zählen die Einzigartigkeit mit der ein Produkt hergestellt werden soll, die Unsicherheiten wegen Erfolg und Kosten, und die Kenntnisse, der Intellekt und die Kreativität des F&E-Personals, die verantwortlich sind für die Prägung der F&E-Prozesse und die sonst sich auffällig wiederholenden Tätigkeiten.