Um den Kostenaufwand der Gründung minimal zu halten, können folgende Gründungskosten steuerlich geltend gemacht werden, darunter zählen auch Seminare und Beratungen sowie die o.g. Kosten, die auf diese Weise abgerechnet werden. Gründungskosten sind von Investitionen, welche als Unterstützung für den Betrieb sowie den Gewinn gelten, zu unterscheiden. Gründungskosten gelten nur die Aufnahmekosten, die zur Gründung der Existenz zählen.

Nach § 248 I HGB können sie nicht als Vermögensgegenstand sowie als Eigenkapitalbeschaffungskosten und als Bilanzierungshilfe für das Ingangsetzen und die Erweiterung des Unternehmens aktiviert werden.

Sie hängen auch nicht mit dem eigentlichen Leistungsprozess des Betriebes zusammen und stellen keine Kosten einer Kostenrechnung dar.