Im Online-Marketing werden Heatmaps verwendet, um das Nutzerverhalten von potenziellen Kunden und den Websiteaufbau zu analysieren. Die wichtigsten Aspekte für die OnPage Optimierung einer Internetseite ergeben sich aus dieser Analyse.

Der Begriff Heatmap setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern heat (Hitze) und map (Karte) und bedeutet übersetzt Wärmebild. Diese werden als Visualisierungsmethode für Daten oder Informationen genutzt. Sie existieren bereits schon seit dem 19. Jahrhundert und wurden von Pariser Stadtplanern entwickelt, sodass die Karte der Stadt in verschiedenen Farben eingefärbt wurde, um die erhobenen statistische Daten anschaulicher darzustellen.

Der Aufbau und Farbwahl von Heatmaps

Eine Heatmap arbeitet mit verschiedenen Farben, der üblicherweise Temperaturen zugeordnet werden.

Die gewöhnliche Heatmap besteht aus den Farben Rot (für sehr heiß), Orange (für mittelheiß), Gelb (für warm), Grün (für kühl), Blau (für kalt). Die Abstufungen stehen zwischen den einzelnen Farben und bilden die Übergänge.

Die Eye Tracking-Analyse beinhaltet eine Analyse mit dunkelroten Felder, sodass die Augen des Probanden an dieser Stelle der Website besonders lange ausharren.

Die dunkelblauen Gebiete wurden von den Blicken der Testperson dann gar nicht gestreift. Häufig entsteht auf diese Weise ein F-Form Muster. Dieses Muster gilt als das Standardmodell im Bereich Eye-Tracking.

Die Verwendung von Heatmaps im Online Marketing

Heatmaps sind für SEOs und Marketingstrategen in derselben Weise interessante Analyseinstrumente. Deshalb werden Heatmaps von SEOs für die Lokalisation wichtiger Websitebereiche genutzt, sodass dort relevante Inhalte platziert werden können. Dies kann wiederum für eine höhere CTR sorgen. Auf diese Weise hilft die Heatmap dabei, die Usability einer Website zu steigern. Für Webdesigner kann die Heatmap Belege für die Gestaltung einer Internetseite sein.

Möglichkeiten zur Visualisierung von Heatmaps

Den Klicks von Usern auf das Webangebot

Den Mausbewegungen auf der Website

Mit den Blickbewegungen, wobei die Heatmap hier das Ergebnis von Eye-Tracking-Studien ist.