Man spricht von einer Konjunktur wenn diese eine gewisse Regelmäßigkeit aufweist. Dies wird dann in einer Art Sinus-Kurve dargestellt, dass heißt das eine Wirtschaft immer höhen und tiefen besitzt. In dieser Grafik einer Konjunktur werden dann verschiedne Abschnitte in sogenannte Phasen unterteilt um festzustellen in welchem Trend sich eine Wirtschaft befindet.

Das sind die Phasen die eine Konjunktur durchläuft

Expansion (Aufschwung)

Nach einer Depression erholt sich eine Wirtschaft wieder. Diese Phase nennt man eine Expansion. Kennzeichen einer Expansion sind die Steigerung der Produktion, sowie der Beschäftigung. Zudem sinkt die Arbeitslosenquote und es werden wieder vermehrt Investitionen getätigt.

Hochkonjunktur (Boom)

Diese Phase zeichnet sich besonders durch ein hohes Wirtschaftswachstum aus. Die Beschäftigung steigt auf ein Maximum an, außerdem steigt das Lohnniveau, die Preise und auch die Zinsen.

Hier wird der absolute Höhepunkt der Wirtschaft erreicht, was zu einem Nachfrageüberhang führen kann, dieser kann dann für eine Inflation sorgen. Kleinere Unternehmen werden vom Markt gedrängt.

Rezession (Abschwung)

Der Hochpunkt wurde bereits überschritten und es kommt zu einer negativen Steigung. Das hat zur Folge, dass Gewinne sowie die Produktionsauslastung sinken. Die Folge aus dem ist, dass auch die Nachfrage sowie die Löhne sinken. Wenn sich die Phase verschärft und bestehen bleibt spricht man von einer Depression.

Depression (Konjunkturtief)

In einer Depression gehen die Wirtschaftsleistungen zurück, zudem ist die Arbeitsauslastung sehr gering. Unternehmen haben keine Abnehmer für ihre Produkte, weshalb Unternehmen schließen müssen. Diese Gründe haben zur Folge, dass eine außergewöhnlich hohe Arbeitslosenquote herrscht.

Was genau ist ein Konjunkturzyklus?

Ein Konjunkturzyklus beschreibt einen Zeitraum der alle Phasen einer Konjunktur einmal durchläuft. Ein Konjunkturzyklus kann als eine Art Schablone gelten, welche darauf schließen lässt wie sich eine Wirtschaft wahrscheinlich entwickeln wird. Zudem zeigt es an wo die Grenzen einer Wirtschaft liegen können, beziehungsweise wo ihre maximale Kapazität liegt. Somit können Frühindikatoren für bestimmte Phasen leichter erkannt werden, um dann passend Maßnahmen einzuleiten.

Was genau ist der Wachstumstrend?

Der Wachstumstrend wird aufgrund vorheriger Konjunkturzyklen bestimmt. Er zeigt an in welche Richtung sich eine Wirtschaft entwickelt, trotz der bestehenden Schwankungen in den einzelnen Zyklen. Dazu werden ganze Zyklen verwendet um kein verfälschtes Ergebnis zu bekommen. Damit wird bestimmt ob eine Wirtschaft Grundsätzlich wächst, stagniert oder sogar schrumpft.