Wie funktioniert eine Kosten-Nutzen-Analyse?

Zunächst ist die Hauptaufgabe, wie der Name schon sagt, die Kosten mit dem Nutzen zu verglichen. Dies passiert in den Unternehmen meist auf monetärer Basis.

Um eine solche Analyse durchführen zu können, müssen erstmal alle Kosten des möglichen Endprodukts/Projektes errechnet und addiert werden, dafür ist es wichtig die Kosten zu Unterteilten und auch nicht direkt sichtbare Kosten zu berücksichtigen, da es verschiedene Arten von Kosten gibt die da wären , direkte und indirekte Kosten, immaterielle Kosten, Opportunitätskosten und zuletzt die Kosten potenzieller Risiken die ebenfalls einberechnet und berücksichtigt werden sollten.

Parallel sollte der Nutzen errechnet werden.

Anhand dieser Analyse der Kosten und des Nutzen, sollen Unternehmen dann Entscheidungen über die Wirtschaftlichkeit eines Produkts treffen können und entscheiden ob sie es realisieren wollen. Außerdem kann man auch unterschiedliche Projekte (alternativen) anhand dieser Methode miteinander vergleichen.

Sehr wichtig für den Erfolg einer solchen Analyse ist es, dass die Kosten nicht unterschätzt und Einnahmen nicht überschätzt werden.

Doch die KNA ist nicht nur auf die monetäre Basis beschränkt. Der Nutzen kann auch anders interpretiert werden wie zum Beispiel bei Maßnahmen die die Kundenzufriedenheit steigern sollen, diese können ebenfalls mit dieser Methode berechnet werden.

Probleme der Kosten-Nutzen-Analyse

Alle Werte beruhen auf Schätzungen, somit sind es lediglich subjektive Meinungen der verantwortlichen Personen das heißt, die berechneten Werte müssen nicht den tatsächlichen Endkosten oder dem Endnutzen entsprechen und können abweichen, was die ganze Analyse verfälschen würde.

Bei Langzeitprojekte können Faktoren wie zum Beispiel die Inflation des Geldes nicht berücksichtigt werden.