Lexikon

Micropayment

Wobei handelt es sich um Micropayments?

Micropayment bezeichnet Transaktionen im E-Commerce-Bereich und meint häufig kleinere Beträge, welche bis zu fünf Euro umfassen. Der Ware- oder Dienstleistungswert ist bedeutend, wenn der Begriff verwendet wird.

Der englische Begriff Micropayment bedeutet in der Übersetzung Kleinbetragzahlung. Bei Micropayment handelt es sich meistens um Transaktionen im E-Commerce. Von dieser Transaktionsart wird gesprochen, wenn der Betrag nicht größer als fünf Euro ist, allerdings sind ebenso die Bezeichnungen Nanopayment oder Picopayment gebräuchlich, sollte der Wert der Ware oder der Dienstleistungen nur wenige Cent betragen. Sollte der Wert fünf oder zehn Euro betragen oder übersteigen, so benutzt man die Bezeichnung Macropayment.

Geschichte der Micropayment-Systeme

Die Micropayment-Systeme entwickelten sich erst mit der vermehrten Nutzung von PayPal.

Weiterhin wurden sie von der Allgemeinheit akzeptiert mit der verbreiteten Nutzung von Smartphones und mobilen Endgeräten, obwohl hier auch Sicherheitsbedenken und technologische Schwierigkeiten auftraten.

Die vermehrte Nutzung von Micropayments formiert die Transaktionskosten, welche bei den anderen Zahlungssystemen erhoben wurden.

Wenn ein Internetkauf per Kreditkarte abgerechnet werden sollte, muss der Kunde die Gebühren, welche sich meist um einen geringen Betrag handeln, an die ausführende Bank zahlen. So werden die scheinbaren kostenlosen Transaktionen häufig von der Bank als Grundgebühr veranschlagt.

Funktion und Funktionsarten von Micropayments

Micropayments haben die Funktion das Problem der Transaktionskosten zu lösen. Um diese zu lösen schlägt der Anbieter von Micropayment folgende Lösungen vor:

Der Download der Bezahl-App ist entsprechend kostenpflichtig. Der Kunde muss sein Konto bei einem Provider aufladen. Mit diesen Beträgen kann der Provider dann letztendlich die Kosten tragen. Häufig muss der Zahlungsempfänger auch eine Teilzahlung an den Provider entrichten. So ist es beispielsweise bei PayPal der Fall.

Micropayment-Systeme basieren als Vorausbezahlung oder als Billing bzw. Inkasso getragen werden oder auf den Mobilfunk-Systemen, also Apps, basieren.

Bei den Prepaidsystemen muss der Kunde sein Konto aufladen, um Transaktionen durchzuführen. Bezahlt wird hier bereits vor dem Kauf. Wobei auch Systeme dazu zählen, bei denen virtuelle Währungen wie Bitcoins oder eGeld verwendet wird. Beim Billing- und Inkasso-System werden die Kosten auf die Weise minimiert, dass Klein- und Kleinstbeträge zusammengetragen werden, um diese zum Ende des Monats gemeinsam abzurechnen. Beim Handypayment wird eine Bezahl-App, welche auf dem Mobilfunkgerät installiert ist, verwendet, man bezeichnet dies als Handypayment. Nutzer können hier zeit- und ortsunabhägige Transaktionen durchführen.

Beispiel

So werden Waren wie Ebooks, Musik- oder Gamedownloads, auch Dienstleistungen wie Mitgliedschaften werden mit dem Micropayments berechnet.

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