Der englische Begriff Objectives and Key Results (OKRs) bezeichnet eine Management Methode, die die Ziele des Unternehmens mit den Zielen eines jeden einzelnen Mitarbeiters verbindet und so einen klaren Fokus für die nächsten drei Monate setzt.

Das OKR-Modell wird besonders bei schnell wachsenden Unternehmen angewendet, da hier eine schnelle Übersicht nötig ist. Es werden sich grundlegend die direkten Fragen zu den Zielen, der Tragfähigkeit der Mitarbeiter sowie zur Messung und Steuerung gestellt.

Auch Google stand anfangs vor dem Problem, dass sie sehr schnell gewachsen sind. Die von Intel-Mitgründer Andy Grove erfundene OKR-Methode wurde deshalb auch im Jahre 1999 von dem Investor von Kleiner Perkins Caufiled & Byers, John Doerr, in die Unternehmenskultur eingesetzt.

Die Grundidee des OKR-Modells

Bei der Grundidee des OKR-Modells geht es darum, dass jedem Ziel, dem Objektiv, messbare Schlüsselergebnisse, den Key Results, zugeordnet werden sollen. In regelmäßigen Abständen werden die Erfolge gemessen und neue OKR definiert. So wird eine vage, schwer zu greifende Vision entwickelt.

Die Vorteile von Objectives and Key Results

Die Management Methode OKR bietet viele und vielfältige Vorteile. Zum einen wird bei der Methode eine Klarheit über die wichtigsten Aufgaben im Unternehmen gewonnen zum anderen wird der richtige Fokus für die nächsten drei Monate gefunden und dementsprechend auch gesetzt. Auf diese Weise findet eine richtige Verwendung der knappen Ressourcen statt.

Weiterhin wird eine Transparenz für die Mitarbeiter geschaffen, sodass an den richtigen Dingen gearbeitet werden kann. Auch die Einführung einer besseren Kommunikation sowie der Indikatoren, die für eine Messung des Erfolges sorgen, sind die Vorteile von OKR.

Durch die genannten Vorteile kann eine Vision, Mission und Strategie durch eine kurzfristige, operative Planung angeschlossen werden.