Lexikon

Outsourcing

Was bedeutet Outsourcing?

Outsourcing kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und setzt sich aus den Begriffen outside, resource und using zusammen und heißt die Nutzung externer Ressourcen bzw. Quellen. Die Bezeichnung definiert eine Unternehmensstrategie, welche bei den Unternehmen einzelne Aufgaben, Teilbereiche oder sogar ganze Geschäftsprozesse an Drittunternehmen auslagert.

Das Outsourcing gilt als Verlagerung von Wertschöpfungsaktivitäten des Unternehmens auf bestimmte Zulieferer und ist somit eine Verkürzung der Wertschöpfungskette bzw. der Leistungstiefe des Unternehmens.

Vorteile und Nachteile des Outsourcings

Ein Vorteil des Outsourcings ist es, dass qualifizierte und spezialisierte Vorlieferanten für Komponenten und Dienstleistungen die Kosten für die Produktion, die Entwicklung und für Dienstleistungen häufig reduzieren können. Durch die Konzentration auf die wichtigsten Aktivitäten werden Kostenvorteile verwirklicht und auf diese Weise verbessert sich die eigene strategische Marktpositionierung.

Wichtig beim Outsourcing ist, dass die jeweiligen Schlüsseltechnologien und –kompetenzen eines Unternehmens nicht aufgegeben werden, da man sich durch diese von anderen Unternehmen abhebt und es auch so bleiben sollte. Eine Gefahr besteht darin sich von den Vorlieferanten abhängig zu machen.

Die Abhängigkeit zu dem Vorlieferanten kann nämlich zum entscheidenden Nachteil des Outsourcings führen. Sollten bei dem Dienstleister wirtschaftliche oder qualitative Schwierigkeiten entstehen, so kann dies zu weiteren schweren Folgekosten im Unternehmen führen. Eine Auslagerung von Prozessen kann ebenso zu einem Wissensverlust, zu Problemen im Betriebsklima sowie zur Dateneinsicht für den jeweiligen Dienstleister und somit zum Datenschutzverlust führen.

Die Bedeutung von Outsourcing

Das Outsourcing von Dienstleistungen, wie z.B. die Datenverarbeitung und auch die Teilproduktion oder ganzer Komponenten in der Industrie und damit die kostenorientierte Verkürzung der Wertschöpfungstiefe, hat strategisch in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen. Erfolgreiches Outsourcing setzt den Einsatz moderner Produktions- und Logistikkonzepte voraus, wie z.B. Just in Time, da die Zulieferer konzeptionell in die Wertschöpfungskette eingebunden werden (Supply Chain Management).

Beispiel

Die Auslagerung der Buchhaltung eines Unternehmens an einem externen Dritten oder von einem anderen Unternehmensteil, reduziert die Arbeit und stellt einen Outsourcing-Prozess dar

Alternative Schreibweisen und Falschschreibungen:

Outsourcen,


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