“Das müsste mal erfunden werden! So etwas, nur besser, könnte ich jetzt gebrauchen!” Mindestens einmal hat jeder schon einen dieser Sätze ausgerufen, wenn etwas nicht so funktioniert wie man es sich wünscht. Und genau dann kommt der Produktentwickler zum Einsatz. Man findet ihn in allen Bereichen, die wirtschaftlich ausgerichtet sind: Von der Bau- und Architekturbranche, über die IT, bis hin zur Textil- oder Verkehrsindustrie.

Welche Arten von Produktentwicklung gibt es?

Man spricht in diesem Fall von einer Innovation. Sie besagt, dass ein Produkt so noch nicht existiert hat und daher von Grund auf berechnet, produziert und vermarktet werden muss. Eine Produkterweiterung ist die Verbesserung des bestehenden Projektes: eine einfachere Nutzung für den Kunden oder mehr Sicherheit bei der Bedienung des Gerätes. In beiden Fällen wird die Entwicklung jedoch von der sogenannten Time-to-Market (TTM) bestimmt. Sie gibt die Zeitspanne zwischen Idee und Markteinführung vor.

Der Produktentwicklungsprozess (PEP)

Die Entwicklung eines neuen Produktes durchläuft vier bestimmte Phasen: Planen, Konzipieren, Entwickeln und Ausarbeiten. Während jeder Phase wird geprüft, ob beispielsweise die nötigen Grundlagen der Physik, Mechanik, Wirtschaft und des Marketings mit der theoretischen Idee vereinbar sind. Die Lösung für die Realisierung dieser Idee ist somit auch immer abhängig von der Strategie der Produktentwicklung (wie etwas der "Just-in-Time") und der Branche, für die eine Neuheit geplant ist.