Lexikon

Rendite

Wobei handelt es sich um eine Rendite?

Die Bezeichnung Rendite steht für den Gesamterfolg einer Kapitalanlage und wird gemessen als effektive Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Sie geht hervor aus den Ertragseinnahmen des Fonds beispielsweise den Zinsen und Dividenden sowie den realisierten Kursgewinnen und den zugehörigen Veränderungen des Kurses. Dies trifft ein für die sich im Fonds vorhandenen Werte.

Bei dem Begriff Rendite handelt es sich generell um eine Differenz zwischen einem Ertrag und einem Aufwand, die im Verhältnis zueinander stehen zu dem Aufwand.

Die Rendite gilt als Gewinnmessung bei der Geldanlage. So sind Investoren in der Regel an einer hohen Rendite interessiert.

So steht die Bezeichnung für das Verhältnis zwischen dem Kapital, welches ein- und ausgezahlt Kapital wird und wird häufig als Prozentsatz angezeigt wird. Die Höhe der Rendite steht immer im Verhältnis zum Risiko. So ist damit zu rechnen, dass, je höher die Rendite ist, desto höher ist auch das Anlagenrisiko.

Es werden zwei Arten der Rendite unterschieden, welche als Bruttorendite und Nettorendite bezeichnet wird.

Die Brutto- und Nettorendite

Mit der Bruttorendite wird der jährliche Gesamtbetrag einer Geld- oder Kapitalanlage angegeben, wobei bei dieser keine Steuern, Inflation oder ähnliche Einflussgrößen miteingeschlossen sind.

Die Nettorendite stellt den wirklichen Zuwachs von Kapital aus einer Geld- oder Kapitalanlage dar, sodass die Steuern und die Inflation berücksichtigt werden.

Beispiel

Wenn sich Herr Klaus 100 Euro bei Herrn Lahn ausleiht und 102 Euro wieder zurückgibt, hat Herr Lahn eine Rendite von 2 Euro gemacht.

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