Der Begriff Rentabilitätsvorschau bezeichnet in der Regel einen Zeitraum von drei Jahren und enthält neben dem Umsatz, der Bestandsveränderung und dem Wareneinsatz sämtliche Betriebsausgaben des Unternehmens. Dazu gehören beispielsweise der Personalaufwand, Leasingsaufwand, Raumkosten, Abschreibungen, Zinsaufwendungen sowie weitere Ausgaben.

Die Rentabilitätsvorschau dient ebenso auch zur Vorlage bei den Krankenkassen, der Rentenversicherungsanstalt und anderen Institutionen. So können die Existenzgründer mithilfe ihres Businessplans die Planung ihrer Finanzen erstellen, um auf diese Weise die Gewinnerwartungen bzw. Einkünfte allgemeinverständlich aufzuzeigen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Rentabilität svorschau sämtlichen Forderungen gerecht wird, so dass der Existenzgründer durch die großzügige Gestaltung des zu erwartenden Gewinns nicht mit überzogenen Beiträgen der gesetzlichen Krankenversicherung belastet wird. Häufig sind es Steuerberater, die die zu erwartenden Unternehmensumsätze überziehen, um die eigenen Honorare danach in Rechnung stellen zu können. Die Honorare sind jedoch kein Vorteil für die Unternehmer, sodass monatlich unnütz hohe Krankenkassenbeiträge bezahlt werden müssen.

Die Erstellung der Rentabilitätsvorschau

Bei den Unternehmen, die umsatzsteuerpflichtig sind, wird die Rentabilitätsvorschau netto erstellt, sodass ohne Berücksichtigung der gesetzlichen Umsatzsteuer. In der Rentabilitätsvorschau werden darüber hinaus auch keine Beiträge zu Krankenversicherungen oder anderen privat veranlassten Ausgaben berücksichtigt. Die Rentabilitätsvorschau hat dabei Ähnlichkeiten mit der Gewinnermittlung des Unternehmens.