Der Begriff Selbstständigkeit meint hier die berufliche Selbständigkeit und meint dazu das Gegenteil zu dem abhängigen Beschäftigungsverhältnis als Angestellter.

Den Einstieg in eine berufliche Selbstständigkeit kann man auch als Existenzgründung bezeichnen.

Unterschiede der Selbstständigkeit zur abhängigen Beschäftigung

Die Unterschiede des abhängigen Angestelltenseins zur Selbstständigkeit ist, dass eine freie Einteilung der Arbeitszeit, des Arbeitsortes, der Arbeitsdauer sowie der Arbeitsart herrscht. Der Vorteil ist, dass der Selbstständige nicht dem Arbeitgeber weisungsgebunden ist, dafür aber ist die eigene Tätigkeit an das eigene Unternehmerrisiko sowie die freie Bestimmung an die eigene Produktivität gebunden.

Kriterien für die berufliche Selbstständigkeit

Ein Kriterium, welches für die Selbständigkeit sprechen würde, wäre frei über die die Zahlungsweise der Kunden, die vorhandenen eigenen Betriebsmittel beim Auftragnehmer, das Eigenkapital, die Geschäftsbuchführung, sowie das Halten von eigenen Geschäftsräumen, zu entscheiden. Die Formalitäten, die mit der Selbstständigkeit einhergehen, sind folgende Merkmale: Die Zahlung von Umsatz-, Gewerbe- und Einkommensteuer, die Gewerbeanmeldung, die Handelsregistereintragung, die Selbstfinanzierung der Kranken- und Rentenversicherung und das Führen einer entsprechenden Berufsbezeichnung.

Wege in die Selbständigkeit

Der Entschluss sich für eine eigene Existenzgründung zu entscheiden, wird in Deutschland auch mit finanziellen Mitteln unterstützt. So kann aus dem Arbeitslosengeld I heraus gegründet werden und Fördermittel können formal als Gründungszuschusses zufließen. Bei einer Gründung aus dem ALG II heraus, erfolgt die Unterstützung von einem Einstiegsgeld. Um Fördermittel zu bekommen, müssen bestimmte Formalitäten eingehalten werden. So ist ein Businessplan, eine Rentabilitätsvorschau, eine fachkundige Stellungnahme sowie diverse Zulassungen und Nachweise unumgänglich, um eine Unterstützung zu erhalten.