Der noch junge Begriff Speed-Pitch entspringt dem englischen Wortschatz und bedeutet frei in die deutsche Sprache übersetzt „Geschwindigkeitspräsentation“. Um jedoch den genauen Inhalt eines Speed-Pitches verstehen zu können, sollte im Vorhinein geklärt werden, was genau einen Pitch eigentlich ausmacht.

Die Bezeichnung „Pitch“ stammt ursprünglich aus der Welt der Agenturen, da diese im Rahmen eines Pitches in den direkten Wettbewerb mit anderen Agenturen treten, um den Etat eines bestimmten Kunden für sich zu gewinnen. Davon ableitend hat sich der Speed-Pitch vorrangig in der Startup-Welt etabliert und dient Gründern dazu, innerhalb kürzester Zeit Investoren von ihrer Idee zu überzeugen. Eine ähnliche Idee verfolgt auch der sogenannte Elevator-Pitch, bei dem Gründer zumeist innerhalb von 30 Sekunden den Investor für sich gewinnen müssen – genau die Zeit, die man oftmals in einem Fahrstuhl verbringt.

Speed-Pitching und Investoren

Speed-Pitching wird oftmals im Rahmen von festen Veranstaltungen abgehalten, sodass die Gründerteams zum Beispiel jeweils fünf Minuten Zeit haben, einen potentiellen Investor für ihre Geschäftsidee zu begeistern, bevor sie den Gesprächspartner wechseln und sich der Herausforderung noch einmal stellen. Angelehnt an das Prinzip des Speed-Datings haben Gründer im Rahmen einer Speed-Pitching Session so die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen mehreren potentiellen Investoren zu präsentieren.

Jungen Entrepreneuren sei geraten, sich gut auf die Teilnahme an einer Speed-Pitching-Session vorzubereiten, denn vor der Präsentation sollten die wichtigsten Punkte ausgearbeitet sein. Das Alleinstellungsmerkmal und die Investmentbedürfnisse des Startups sind zwei Aspekte, über die sich die Gründer beispielsweise bewusst sein sollten, um den kritischen Fragen der Investoren standhalten zu können.