Der Begriff Sweet-Equity stammt aus dem englischen Sprachraum und findet vorrangig in der Finanzwelt Verwendung. Ein überzeugendes Synonym in der deutschen Sprache scheint es nicht zu geben, jedoch gibt es auch eine Übersetzung der einzelnen Wörter bereits Hinweise auf die Bedeutung: „Süßes Eigenkapital“. Doch wie genau wird in diesem Zusammenhang von wem etwas versüßt?

Sweet-Equity als Motivation

Bringen Investoren Kapital in ein Unternehmen ein, ist das Vergeben von Sweet Equity eine Methode, das Management mit an Bord zu halten. Denn ihre langjährige Erfahrung und das Wissen um die Branche sind zumeist essenzieller Bestandteil für den zukünftigen Erfolg eines jeden Unternehmens. Doch wie genau können Investoren dies durch Sweet-Equity erreichen?

Einen Anreiz braucht jeder Mitarbeiter. Auch das Management. Deshalb gibt es zwischen der Führungsetage eines Unternehmens und den Investoren oft eine verbindliche Bonifikationsregelung. Für ihren Einsatz für das Unternehmen erhalten die Manager im Rahmen von Sweet Equity eine Belohnung für ihre Arbeit – und das in Form von Unternehmensanteilen. Dies ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten, denn der Manager erhält Anreize monetärer Natur und das Unternehmen wird davon profitieren, dass sich das Management noch mehr für das Wohlergehen der Firma einsetzen wird, da bei einem fortschreitenden wirtschaftlichem Erfolg, auch der Wert ihrer Anteile steigt.