Bei dem Begriff Synergie handelt es sich um eine Beschreibung des Zusammenwirkens von mindestens zwei Unternehmen, um auf diese Weise für beide einen profitablen Nutzen zu erbringen. Der dabei entstandene Vorteil von beiden Unternehmen wird dann als Synergie-Effekt bezeichnet. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Zusammenarbeit“.

Die Spieltheorie im Zusammenhang mit einer Synergie

Auch die Spieltheorie hat sich mit den Effekten von Synergien beschäftigt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird mit bestimmten Vorgängen untersucht, wo ohne eine geplante bzw. gezielte Planung oder sogar in Konkurrenzsituationen Synergien auftreten können. Die Grundlagen in dieser Theorie gab hier in erster Linie John Forbes Nash, so wurde auch nach ihm das Nash-Gleichgewicht benannt.

Die Theorie folgt dem Ansatz, dass keiner der Spieler seine Situation durch eine veränderte Wahl korrigieren kann. So bleibt die derzeitige Situation zu einem gewissen Grad stabil. Letztendlich kommt es dann zu einem Nash-Gleichgewicht, bei welchem alle Spieler die beste Antwort auf das jeweilige Verhalten der Gegenspieler spielen. Aus diesem Grunde wird das Nash-Gleichgewicht auch oft als strategisches Gleichgewicht angegeben.

Die Vorteile einer Synergie

Es gibt drei Vorteile, die bei einer Synergie eine wichtige Rolle spielen. So zählen zum ersten Vorteil die Skaleneffekte (economies of scale), die eine größere Rolle spielen, indem die Stückkosten bei der Herstellung sinken. Zum zweiten Vorteil zählen dazu die Verbundseffekte (economies of scope), die die bereits existierenden Kapazitäten besser ausnutzen. Und zum dritten Vorteil zählt der Know-how-Transfer, der die Optimierung von Produkten, Strukturen und Prozessen meint. So können häufig Synergien bei dem Erschließen von neuen Märkten entstehen.