Das exponentielle Wachstum eines Virus bedeutet für den Infizierten ein hohes Risiko. Ab einer bestimmten Größe erkrankt der Patient an einer Krankheit, weil die körpereigenen Abwehrstoffe nicht mehr in der Lage sind, die Flut an Erregern zu stoppen. Übertragen auf das Marketing bedeutet dies, je schneller und erfolgreicher eine Werbebotschaft (der Virus) den Wirtskörper (Zielgruppe des Produkts) infiziert, umso höher ist die Chance, dass das Produkt auch im Gedächtnis der Menschen haften bleibt.


Für das Viral-Marketing ist die Mund-zu-Mund-Propaganda das entscheidende Instrument. Obwohl diese Form der Informationsverbreitung viele Vorteile für die Marke haben kann (schnell wachsende Reichweite, neue Zielgruppen etc.), sind auch negative Ergebnisse nicht selten.

So ist die Verbreitungsgeschwindigkeit eingeschränkt. Daher gilt es besonders für das Viral-Marketing, die Kampagne intensiv zu verfolgen und gegebenenfalls zu steuern. Webapplikationen wie Microblogging-Dienste und Social-Networks steigern die Geschwindigkeit der Verbreitung einer viralen Kampagne, da Freundeskreise sich über diese Dienste schnell austauschen.

Neben E-Mail und Webseiten-Marketing gibt es außerdem die Möglichkeit über Videospots (Web) und Plakataktionen (Offline) die eigenen Marke witzig oder provokant darzustellen.