Im Online-Bereich haben sich in den vergangen Jahren immer mehr Währungen entwickelt, die nur digital bestehen und in verschiedenen Bereichen in unterschiedlichen Formen zum Einsatz kommen. Sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da virtuelle Währungen es den Usern ermöglichen, auf unkomplizierte Art und Weise online Bezahlungen abzuwickeln und so erscheinen immer mehr Komplementärwährungen innerhalb des digitalen Kosmos.

Eine virtuelle Währung wird zumeist von dem Anbieter einer Seite ins Leben gerufen. Die Nutzer der Seite können dann reales Geld einzahlen und erhalten dafür den gleichen Wert in der jeweiligen virtuellen Währung. Mit diesem Geld kann der User dann zum Beispiel virtuelle Güter oder auch Dienstleistungen erwerben.

Die Vorteile einer virtuellen Währung

Virtuelle Währungen bieten eine einfache Zahlungsmöglichkeit, da der User über sein erstellten Konto, auf dem das virtuelle Geld gelagert wird, schnell und einfach bezahlen kann. Viele Anbieter versuchen, dieses System noch attraktiver zu machen, indem verschiedene Bonus-Systeme eingeführt werden oder man auch auf anderen Internetseiten mit der virtuellen Währung zahlen kann. Um als Anbieter eine virtuelle Währung ausgeben zu dürfen, mit der auch auf anderen als der eigenen Webseite bezahlt werden kann, bedarf es einer Lizenz.

Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Online-Währung Bitcoin, welche von einem wohl unbekannten Programmierer ins Leben gerufen wurde. Lange Zeit wurde und wird Bitcoin immer noch kritisch betrachtet, doch im August 2013 wurde von einem amerikanischen Bundesrichter in Bezug auf Bitcoin erstmals von einer Währung gesprochen. Diese Aussage bestätigt, dass mit Bitcoin zum ersten Mal eine virtuelle Währung von einer US-Bhörde als reale Währung eingeschätzt wurde.