Lexikon

Webtracking

Was ist Webtracking?

Bei Webtracking handelt es sich um die Kontrolle von Online-Marketing- Maßnahmen anhand von bestimmten Kennzahlen.

Der Begriff Webtracking stammt ursprünglich aus dem englischen Wortschatz und kann frei mit einer Analyse des digitalen Datenverkehrs in die deutsche Sprache übersetzt werden. Beheimatet ist das Webtracking im Bereich des Online-Marketings, denn die Tools, welche hier eingesetzt werden dienen den Betreibern einer Webseite dazu, die eingesetzten Online-Marketing Maßnahmen anhand ihrer Wirkung zu kontrollieren und gegebenenfalls zu steuern. Synonym zu dem Begriff Webtracking wird sehr häufig auch Web Controlling, Web Analyse oder auch Traffic Analyse verwendet. Egal für welche Beschreibung man sich entscheidet – das Webtracking umschreibt die Erfolgskontrolle, Steuerung und Effizienzanalyse einer gesamten Website und vor allem auch der angewandten Online-Marketings-Maßnahmen.

Webtracking als Erfolgskontrolle

Damit eine Analyse und Steuerung beziehungsweise Kontrolle anhand von Webtracking funktionieren kann, müssen von Beginn an, die entsprechenden Kennzahlen bestimmt und festgelegt werden, anhand derer der Erfolg der Online-Maßnahmen gemessen wird. Im Allgemeinen sollte man also damit beginnen, zunächst einmal den Ist-Zustand der Kennzahlen zu ermitteln. Darauffolgen wird dann die Festlegung der Soll-Kennzahlen, um das Ziel und den gewünschten Erfolg zu definieren und festzuhalten. Hieraus ergeben sich dann die entsprechenden Optimierungsmöglichkeiten einer Website. Gängige Kennzahlen im Rahmen des Webtrackings können der Page View, die Page Impression oder der Unique Visitor sein. Die Kennzahlen können sich hier auf die Wirksamkeit von platzierten Werbemitteln, die Conversion-Rate oder auch den Umsatz beziehen.

Verfahren beim Webtracking

Generell untersuchen die Tools, welche zum Webtracking genutzt werden, woher die Besucher der Website kommen, wie genau das Verhalten und die Aktionen auf der Plattform aussehen und gegebenenfalls auch noch, was nach dem Verlassen der Seite passiert. Doch wie genau werden die Kennzahlen ermittelt? Grundlegend gibt es zwei verschiedenen Methoden, mit deren Hilfe die Web Analyse vollzogen werden kann: Zunächst einmal können die sogenannten Logdateien der Webserver analysiert und ausgewertet werden, hier kann also von Server-basierten Daten gesprochen werden. Auf der anderen Seite gibt es noch die Client-basierten Daten, die hier zu Hilfe gezogen werden, wobei integrierte 1-Pixel-Bilder und JavaScript-Tags zählen, welche bei Abruf die entsprechenden Daten sammeln. Eine weitere Möglichkeit ist das Setzen von Cookies, die das Nutzerverhalten tracken.

Prinzipiell sollte aber erwähnt werden, dass das Webtracking in Hinblick auf den Datenschutz mit Vorsicht behandelt werde muss.

Beispiel Beim Aufrufen einer Internetseite wird eine kleine Datei auf dem Computer gespeichert, welche eine Identifikationsnummer enthält. Diese Datei wird auch Cookie genannt. Sollte die Seite erneut besucht werden, kann der Diensteanbieter diese Nummer auslesen und der Nutzer den entsprechenden Computer wiedererkennen. Ein Beispiel für Webtracking wäre auch der Gefällt-Mir-Button von Facebook.

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