Zunächst unterscheidet man bei Gütern zwischen freien und wirtschaftlichen Gütern.

Freie Güter sind alle Ressourcen die von der Natur bereitgestellt werden und in gewisser Weise “unbegrenzt“ zu verfügung stehen.

Wirtschaftliche Güter sind nicht unbegrenzt da diese meist zuerst hergestellt werden müssen.

Bei den wirtschaftlichen Gütern wird dann wiederum zwischen immateriellen und materiellen Gütern unterschieden. Die immateriellen Güter setzen sich aus Dienstleistungen und Rechten zusammen. Zu den Dienstleistungen gehören zum Beispiel ärztliche Behandlungen oder auch ein Haarschnitt beim Friseur, bei den Rechten handelt es sich um Patente oder noch offene Forderungen aus Lieferung und Leistung.

Bei den materiellen Gütern steht, im Gegensatz zu den immateriellen Güter der Wert der Ware an sich im Vordergrund. Materielle Güter können zum Beispiel Rohstoffe wie Holz oder Gold sein.

Bilanzierung

Seit 2009 müssen immaterielle und materielle Güter gleich bilanziert werden. Um den immateriellen Gütern dafür einen Wert in der Bilanz zu geben, verwendet man die Herstellkosten zusammen mit dem Einkaufspreis sowie die Nutzungsdauer.

Materielle Gegenstände werden nach den gleichen Kriterien bilanziert. Jedoch müssen immaterielle sowie materielle Güter separat voneinander bilanziert werden.