Altruja, Social-Fundraising-Software, Spendenplattform, amiando

Gleich aus drei unterschiedlichen Fonds und von zwei Business-Angels erhält Altruja (www.altruja.de), ein Social-Fundraising-Tool aus München, frisches Kapital. Altruja bietet eine Social-Fundraising-Software an, die sich ganz einfach und schnell in jede Website integrieren lässt.

Der HTGF, Seedfonds Bayern und Extorel investieren in Altruja

Die Finanzierung von Altruja speist sich gleich aus mehreren Quellen: Neben dem High-Tech Gründerfonds beteiligen sich auch der Seedfonds Bayern und Extorel an der Finanzierungsrunde. Über die Höhe jener Runde wird sich jedoch ausgeschwiegen, lediglich die Motivation des HTGF wird klar: „Die Software von Altruja trägt wesentlich zur Effizienz der Spendenprozesse von Hilfsorganisationen bei. Angesichts der hohen Kosten konventioneller Kampagnen stellt die Altruja-Software einen echten Vorteil für den Kunden dar,“ sagt Björn Momsen, Investment Manager des High-Tech Gründerfonds. Gemeinsam mit den drei Fonds investierten auch die beiden Business-Angels Hellmut Kirchner und Manfred Ferber.

Entsprechend zufrieden ist Gründer Nicolas Reis: “Wir freuen uns sehr, nach der intensiven Startphase, jetzt mit einem umfassenden und tollen Team in die heiße Phase der Weihnachtsspendenzeit zu starten und sind sicher, dass sich die Benutzerfreundlichkeit, die flexiblen Anwendungsmöglichkeiten unserer Software sowie unser individueller Kundenservice schnell bei gemeinnützigen Organisationen herumsprechen werden.”

Mit dem Thema Social-Fundraising befindet sich Altruja derzeit in einem wachsenden Segment, auch Spendino (www.spendino.de) – das ebenfalls gerade eine Finanzierung erhalten hat – und Betterplace (www.betterplace.org) agieren in diesem Segment, wenn auch mit leicht anderem Geschäftsmodell. Während Altruja auf ein Software-Tool setzt, stellt Betterplace einen Spenden-Marktplatz dar und Spendino ermöglich das Spenden über das Handy.

So funktioniert Altruja

Altruja bietet eine Social-Fundraising-Software an, mit der Hilfsorganisationen und andere spendensammelnde Institutionen wie Hochschulen, Vereine, Schulen, politische Initiativen usw. neue Spender erreichen und damit ihr Spendenvolumen erhöhen können. Das inzwischen auf zwölf Mitarbeiter angewachsene Altruja aus München wird von Nicolas Reis (CEO), Andreas Jagdhuber (CFO/COO, Mitgründer) und Stefan Grothkopp (CTO) geführt. Finanzmann Jagdhuber war zuvor als Berater tätig, CTO Grothkopp entwickelte Software für die Analyse und Planung von Satellitenmissionen.

Vor allem durch die berufliche Vergangenheit von Nicolas Reis, der zuvor bei The Active Network (einem Softwareanbieter im Bereich Online-Registration) tätig und später bei Amiando (www.amiando.com) für die Bereiche Sports & Charity verantwortlich war, besteht eine starke Anbindung an amiando. Integriert in das Online-Buchungs-System von  amiando steht die Fundraising-Software von Altruja zusätzlich den Veranstaltern von derzeit über 100.000 Events für Spendenaktionen zur Verfügung. „Wir sind vom Altruja-Team und Produkt sehr überzeugt und freuen uns darauf, mit der Reichweite von amiando das Wachstum im Bereich Events zu unterstützen“, so Felix Haas, Vorstandsvorsitzender der amiando AG. Entsprechend ist amiando auch am „Spin-Off“ Altruja beteiligt.

Die Anwendungsmöglichkeiten der Altruja-Software reichen von Einzelaktionen, über spezielle Anlassspendenevents, Promiaktionen, sportliche Teamevents bis zu Kooperationsmodellen und CSR-Kampagnen von Unternehmen. „Altruja positioniert sich in Europa als innovativer Softwareanbieter für Spendenaktionen via Social-Media und übernimmt dabei die gesamte Zahlungsabwicklung,“ erklärt Gründer Nicolas Reis. „Dabei profitieren gemeinnützige Organisationen nicht nur von unserem Online-Fundraising-Tool, sondern haben auch die Möglichkeit, zusätzlich via SMS Gelder von ihren Unterstützern zu sammeln. Außerdem bieten wir Kunden eine individuelle Social-Media-Beratung und die Erstellung von Social-Fundraising-Homepages an.