Blacklane Finanzierung Maschmeyer

Neue Finanzierung für Limousinendienst Blacklane

Der Chaffeurservice Blacklane (www.blacklane.com) erhält Investorenzuwachs. Der AWD- und Papagei.tv-Gründer Carsten Maschmeyer stieg, wie das Online-Magazin Deutsche-Startups herausfand, beim Berliner Startup ein. Laut Handelsregistereintrag sicherte sich Maschmeyer, welcher zuletzt in 88tc88, Papagei.tv und Barzahlen investiert hatte, bereits Ende vergangenen Jahres elf Prozent der Unternehmensanteile an Blacklane. Auch die Altivestoren RI Digital Ventures (www.ri-digital-ventures.com), B-to-V Partners (www.b-to-v.com) und Car4You (www.autoweb.ch) beteiligten sich an der neuen Finanzierungrunde, deren Höhe nicht bekannt ist.

Blacklane wurde im September 2011 von Frank Steuer und Jens Wohltorf gegründet und ging im Juni 2012 als Limousinendienst nach dem US-Vorbild Uber in Berlin an den Start. Der Dienst fungiert als Zentrale für die Bestellung von Limousinen externer Anbieter, will die Leerkapazitäten lokaler Chauffeurunternehmen füllen. Über das Web, per mobiler App oder telefonisch können Kunden Limousinen verschiedener Fahrzeugkategorien buchen.

Marktstart in Zürich und Sixt als Konkurrent

Blacklane will rund 150 Chauffeurdienste bündeln, im Dezember hatte das Unternehmen laut eigenen Angaben 10.000 Limousinenfahrten in zwölf deutschen Städten vermittelt. Erst kürzlich verkündete Blacklane zudem den Launch in Wien, seit heute ist der Dienst auch in Zürich verfügbar.

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Ende Dezember wurde der Launch des Konkurrenten von Sixt, MyDriver (www.mydriver.com), gemeinsam mit dem Unmut des Blacklane-Geschäftsführers Jens Wohltorf laut. Wie Blacklane aggegriert das Münchner Startup MyDriver verschiedene Limousinenanbieter. Glaubt man der Wirtschaftswoche, hatte die Sixt-Gruppe mit den Blacklane-Gründern bis wenige Wochen zuvor über eine Zusammenarbeit verhandelt, während es offenbar schon am eigenen Angebot arbeitete. „Wir finden es sehr bedauerlich, dass sich ein vermeintlicher Partner nach intensiven Gesprächen und detailliertem Informationsaustausch in das von uns gemachte Nest setzen möchte“, äußerte sich Wohltorf damals.