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Carsten Frien gibt Madvertise-Führungsspitze ab

Carsten Frien gibt seinen CEO-Posten beim Berliner Mobile-Advertising-Startup Madvertise (www.madvertise.de) ab. Der Mitgründer zieht sich damit aus dem Tagesgeschäft zurück und will künftig nur noch beratend tätig sein. Nachfolger Friens ist Christof Wittig, welcher das Management um COO Vincent Pelillo und CFO Stefan Benndorf im Management ergänzt. „Ich freue mich, als Mitglied des Beirats weiterhin an der Entwicklung von Madvertise teilhaben zu können und Christof Wittig aktiv in seiner neuen Rolle als CEO zu unterstützen“, so Frien.

Christof Wittig stammt aus Deutschland und verbrachte die letzten zehn Jahre im Silicon Valley. Zuletzt war Wittig dort Managing Director bei Kii Capital (www.kii.vc), ein Venture Fund, der in mobile Apps investiert. Seit 2008 war er Gründer und CEO von Servo Software in den USA und China, welches 2010 mit Synclore zu Kii Corporation (www.kii.com) verschmolz. Vor seiner Zeit bei Servo war Wittig Co-Founder und CEO des Open-Source Database-Unternehmens db4objects. Bevor er an der Stanford Graduate School of Business in den USA studierte, gründete er die APSIS Software AG in München, die 1999 an die Nemetschek AG verkauft wurde.

Rückzug hat persönliche Beweggründe

Madvertise hilft Unternehmen bei der Umsetzung mobiler Werbekampagnen. Im Geschäftsjahr 2012 ist Madvertise laut Unternehmensangaben mit über 130 Prozent gewachsen. Das Unternehmen wurde im September 2008 von Frien, Pantelis Katsukis, Thomas Hille und Martin Karlsch gemeinsam mit Team Europe (www.teameurope.net, auch an Gründerszene beteiligt) gegründet und sitzt in Berlin.

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In der Szene heißt es nun bereits, Team Europe liefen die CEOs davon – erst gestern war der Weggang Fabian Siegels von Delivery Hero bekannt geworden. Laut offzieller Seite bestehen allerdings keine Zusammenhänge. Vielmehr habe die Aufgabe des Chefpostens durch Carsten Frien allein persönliche Beweggründe: Frien wolle sich mehr dem Privatleben mit Familie und Freunden widmen. Bereits seit sechs Monaten sei sein Weggang im Gespräch. Vor allem die Aussicht auf baldige Internationalisierung gen USA und Asien hätte hier hinein gespielt. Bisher ist Madvertise in der UK, Spanien, Italien und der Türkei aktiv.

Bild: Madvertise