Ekaabo Spreadly Mister Wong Yigg

Das „Social-Sharing“-Startup Spreadly rüstet auf: Nachdem sich das Weinheimer Unternehmen vor wenigen Wochen bereits den Bookmarking-Dienstleister Yigg unter das eigene Dach geholt hatte, wird nun mit der Übernahme von Mister Wong nachgelegt. Auf längere Frist will sich die Ekaabo GmbH, die hinter Spreadly steht, damit in Richtung eines Social-News-Anbieters bewegen.

Ekaabo: mit Mister Wong zu Social News

Nach der Übernahme von Yigg vor wenigen Wochen übernimmt die Ekaabo GmbH, die hinter dem Social-Ad-Network Spreadly (www.spreadly.com) steht, nun auch den Bookmark-Anbieter Mister Wong (www.mister-wong.de), die „freie Bibliothek digitaler Dokumente“. Das von Kai Tietjen gegründete Unternehmen wurde bislang von der Bremer Construktiv GmbH geführt und zählt sich zu den meistverlinkten deutschen Webseiten: Allein in der deutschen Version verweist Mister Wong auf eine halbe Millionen Mitglieder.

Man verspreche sich durch die Übernahme einen Quantensprung für die Effizienz der Social Media-Nutzung, lässt sich Marco Ripanti (hier übrigens im Interview), Geschäftsführer und Gründer des Spreadly-Betreibers. Über die Höhe der Verkaufssumme wurden keine Angaben gemacht. Geschäftsführer der neuen Mister Wong-Niederlassung in Berlin wird Phuc Tran.

Integration in Spreadly

Insbesondere die hohe Frequenz bei Mister Wong soll es die Integration in Spreadly möglich machen, Bookmarks künftig auch teilen und Shares auch bookmarken zu können. Die nach eigenen Angaben rund 3.000 neue Bookmarks sowie 200 neue Mitglieder täglich sollen für die notwendige Dynamik sorgen. Langfristig werde der Service von Mister Wong erweitern und sich ergänzend zum bisherigen Angebot auch weiter in Richtung „Social News“ bewegen. Alle bisherigen Bookmarks der Nutzer sollen dabei bestehen bleiben.

Die Funktionsweise der Plattform erklärt Spreadly so: Akteure des Social-Ad-Networks sind die Seitenbetreiber, die den Button von Mister Wong, Yigg oder Spreadly eingebaut haben, sowie die Internetnutzer, die diese Buttons bedienen und auch die Werbetreibenden, die im Share- oder Bookmark-Fenster einen Deal anbieten. Ein Deal ist eine Werbebotschaft, die in die Kanäle Twitter, Facebook, Xing oder LinkedIn geteilt und mit einem Gutschein belohnt wird. Er sei nicht verpflichtend und erscheine als Angebot, während die Internetnutzer ihre Inhalte teilen oder bookmarken und kommentieren.