Gründerszene Today

Der Online-Lebensmittelhändler Froodies hat Insolvenz angemeldet, Rakuten beteiligen sich an Pinterest und Otto zieht bei Refashion den Stecker.

Froodies meldet Insolvenz an

Der Online-Lebensmittelhändler Froodies (www.froodies.de) ist insolvent. Zuvor platzte offenbar eine geplante Finanzierungsrunde, „da es überraschend zusätzlichen Abstimmungsbedarf unter den Investoren gab„, zitiert Deutsche Startups den Froodies-Geschäftsführer Ingo Bohg. Anfang 2011 investierten Sirius Venture Partners, der High-Tech Gründerfonds und verschiedene Business Angels in das Unternehmen.

Rakuten beteiligt sich an Pinterest

Das japanische Rakuten investiert in das amerikanische Pinterest. Zusammen mit Andreessen Horowitz, Bessemer Venture Partners, First Mark Capital und andere Business Angels, stattet Rakuten das Startup mit 100 Millionen US-Dollar aus. In Deutschland agiert Rakuten seit der Übernahme von Tradoria (www.tradoria.de) unter Rakuten.de. Was Pinterest mit den zur Verfügung gestellten 100 Millionen anfangen will, lest ihr hier.

Otto zieht bei Refashion den Stecker

Es hört sich an wie eine Übernahme: „Liebe refashion-Kunden, ab sofort können Sie alle angesagten Styles und modernen Fashiontrends auf www.otto.de/damen entdecken.“ Doch in Wahrheit beerdigt Otto (www.otto.com) lediglich einen weiteren Versuch, einen Online-Shop für junge Mode zu etablieren. Refashion wurde erst im März 2011 gestartet und war nach Ansicht von Exciting Commerce (www.excitingcommerce.de) zwar „gut gemeint“, aber „komplett am Online-Publikum vorbei„.

Gründerkicken

Nicht immer nur im feinen Zwirn Netzwerken, ihr Gründer. Trikot an und auf geht’s: Zum Gruenderkicken in Berlin haben sich schon über 50 Interessierte angemeldet, ein Austragungsort wird gerade gesucht. Inititator David Barnowsky äußerte gegenüber VentureVillage (www.venturevillage.eu) ambitionierte Pläne: “We’ll start with trainings and we’ll have a full league later on.” Wenn sich genug Gründerinnen finden, soll es auch eine Damen-Liga geben.

Twist: Berlin vs London

Von wegen vermitteln, es wird gebattlet: Am 8. Juni pitchen drei Berliner Startups gegen drei Londoner Startups. Dabei soll es um nichts Geringeres als den „Titel der europäischen Startup-Metropole Nummer 1“ gehen. Beim Twist Berlin im Co-Working-Space Ahoy in Charlottenburg. Anmeldungen sind noch möglich und erwünscht.