Die Mediengruppe DuMont Schauberg fährt krassen Gewinneinbruch ein, Accel Partners stecken 37 Millionen in französischen Shoppingclub, Centralway beteiligt sich an dem Elitenetzwerk Sandbox und eine Kölner Agentur beschenkt Gründer.

Kurzmitteilungen

96 Prozent weniger Gewinn bei DuMont

Die Mediengruppe DuMont Schauberg hat für das Jahr 2009 einen Gewinneinbruch von rund 96 Prozent verzeichnen müssen. Waren es 2008 noch knapp 13 Millionen Euro Jahresüberschuss, kommen die Kölner nun nur noch auf etwas mehr als 460.000 Euro. Als Gründe nennt DuMont Verluste im Anzeigengeschäft. Sämtliche Unternehmensbereiche müssen sich offenbar „dauerhaft auf niedrige Umsätze einstellen„.

Accel Partners stecken 37 Millionen Dollar in Showroom Privé

Der internationale Investor Accel Partners hat das französische Startup Showroom Privé mit 37 Millionen Euro ausgestattet. Der Shoppingclub gilt laut Exciting Commerce als die Nummer Zwei seiner Art in Frankreich. Im europäischen Vergleich hat es dem deutschen Brands4Friends den Kampf angesagt.

Centralway beteiligt sich an Sandbox

Der schweizer Investor Centralway investiert in das Elitenetzwerk Sandbox. Das Züricher Startup bildet eine Community exklusiv für Gründer unter 30 Jahren und hat nach Angaben seines neuen Investors 450 Mitglieder in 40 Ländern. Für die kommenden zwei Jahre hat Sandbox große Pläne und will unter anderem einen Seed-Fonds für seine Mitglieder gründen.

Du bist der Boss (in Köln)

Die Kölner Kommunikationsagentur Vancado feiert ihren Geburtstag und besinnt sich auf ihre Anfänge. Weil sie als Gründer „für jeder Form der Unterstützung dankbar“, wollen sie ihrerseits etwas für den unternehmerischen Nachwuchs tun: Kölner Gründer können sich auf DubistderBoss.de bewerben und eine eigene Website im Wert von 10.000 Euro gewinnen. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2010.

Link- und lesenswert

Spreadshirt-CEO Jana Eggers schmeißt hin

Nach drei Jahren als CEO verlässt Jana Eggers das Customization-Startup Spreadshirt. In einem Blogeintrag kündigte Eggers ihr Ausscheiden an, schweigt sich zu den Gründen jedoch aus. Im November 2009 musste das Unternehmen Stellen streichen, konnte im selben Jahr aber die Profitabilität nicht erreichen. Spreadshirt sucht nun „auf internationaler Ebene“ nach einem Nachfolger für Eggers.

Schlechte Aussichten für Brands4Friends

Brands4Friends, ShoppingclubWas bleiben Brands4Friends jetzt noch für Exit-Optionen?„, fragt Jochen Krisch. Der E-Commerce-Experte sieht das einstige Vorzeige-Startup international „einsam auf weiter Flur“. Aus Investorensicht gebe es längst attraktivere Investionen und selbst wenn Brands4Friends (www.brands4friends.de) noch eine strategische Verbindung fänden – dann wohl nur als Juniorpartner.

Für und gegen „Social-Media-Berater“

Feuern Sie Ihren Social-Media-Berater„, sagt der als Luebue bekannte Kommunikator (Social-Media-Berater?) der Agentur Achtung. In seinen zehn Thesen kämpft realtimeweb immigrant gegen Leute, die über Digital Natives sprechen. „Langweilig!“ findet das Matthias Richel und antwort Luebue mit einem „Ironie-Ding„.

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