Apple schließt das kürzliche aufgekaufte Startup Quattro Wireless, um seine Werbenetzwerk iAd zu stärken, Google übernimmt die visuelle Suchmaschine Like.com und Windeln.de verkündet kurz vor dem Launch eine Finanzierungsrunde.

Kurzmitteilungen

Apple schließt Quattro Wireless, stärkt iAd

Geschluckt, geschlossen: Das im Januar 2010 für 275 Millionen US-Dollar aufgekaufte Quattro Wireless stellt seinen Betrieb ein. Apple schließt das auf Smartphone-Werbung Unternehmen zum 30. September 20010 und will damit seine hauseigene Werbeplattform iAd stärken.

Google übernimmt Like.com

Google hat die visuelle Suchmaschine Like.com übernommen. Laut TechCrunch soll das Unternehmen dafür rund 100 Millionen US-Dollar aufgeboten haben. Like bietet die Suche nach Modeartikeln auch auf der Basis von visuellen Beschreibungen. Google könnte vor allem an weiterführender Technologie für seine Ähnlichkeitssuche interessiert sein.

Finanzierungsrunde für Windeln.de

Noch vor dem eigentlichen Start, gibt der Online-Shop Windeln.de eine erste Finanzierungsrunde bekannt – verschweigt aber Details zu Investoren und Umfang der Finanzierung. Die deutsche Variante des in den USA erfolgreichen Diapers.com machte erstmals im Juli auf sich aufmerksam. Konkurrenten auf dem deutschen Markt sind das von Tengelmann unterstützte BabyMarkt, sowie Lieblingswindeln.de.

Link- und lesenswert

Parodie auf The Social Network

Lange Zoom-Ins auf Websites, Mausverfolgungen auf dem Bildschirm. Was sonst Elemente einer Wiso-Reportage sind, ist nun der Stoff, aus dem Hollywoodfilme sind. Nach dem Facebook mit The Social Network seinen eigenen Streifen bekommt, wird auch Google diese Ehre zu Teil. Da fehlen nur noch die Filme zu Ebay und Twitter.

1000 Gründungen pro Jahr

Sich nach dem 40-Stunden-Job noch aufzuraffen, um am Businessplan für das nächste Super-StartUp zu pfeilen, steht meist dem Traum vom eigenen Unternehmen entgegen. Genau hier setzt das Founder Institute. Mentoren wie TechCrunch-Gründer Arrington und Zynga-Gründer Pincus sollen bei der Gründung helfen. Dieses Programm nach Deutschland geholt hat Oliver Hanisch.

Facebook Places: Lass dich nicht taggen

Mit dem Launch des Check-In-Dienstes Facebook Places hat das soziale Netzwerk einen weiteren Baustein in seiner Datenschutz- und Privatsphäredebatte. Während bei einigen Nutzern das Einchecken anderer Personen per Voreinstellung erlaubt war, mussten es andere aktiv einstellen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich die Anleitung von Gawker zur Hilfe nehmen. Derweil lieferte Facebook mit der neuen Version seiner iPhone-App den Dienst am Wochenende auch in Deutschland aus.

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