Online-Games sollen nach einem Trendbarometer des Eco-Verbandes Konsolenspiele überholen, Plista startet ein lokales Selbstbuchungsportal, Azubister ermöglicht die Ausbildungsplatzsuche über Facebook und Mite relauncht seine Übersichtsreports.

Kurzmitteilungen

Online-Games überholen bald Konsolenspiele

„Das Internet ist der Megatrend der Spielebranche“, zitiert Netzökonom Holger Schmidt den Geschäftsführer von Electronic Arts in Deutschland. Die Gamescom in Köln ist Anlass für viele neue Analysen zum Stand der Online-Games-Branche. So hat auch der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco ein – nicht repräsentativesTrendbarometer veröffentlicht, wonach über 60 Prozent der Befragten Online und Mobile Games künftig vor Konsolenspielen sehen.

Plista startet Onlineportal mit Selbstbuchung

Das Netzwerk für präferenzbasierte Werbung Plista (www.plista.com) will es regionalen Werbekunden leichter machen und startet ein „Selbstbuchungsportal“. Das in Berlin ansässige Startup beginnt mit plista.com/berlin zunächst vor der eigenen Haustür. Dort können sich Kunden ihre Kampagne selbstständig zusammenstellen.

Ausbildungsplätze über Facebook finden

Die Plattform für Auszubildende und Schüler Azubister (www.azubister.net) will seinen jungen Kunden die „Suche nach einer Ausbildung zu jeder Zeit an jedem Ort ermöglichen“ und integriert diese fortan als Anwendung in Facebook. Dadurch erkennt der Dienst automatisch, in welchem Einzugsgebiet sich der Facebooknutzer befindet und gewichtet lokale Ergebnisse höher.

Mite neugedacht

Die Macher von Mite haben die Übersichtsreports ihrer Zeiterfassungssoftware „von Grund auf neugedacht“. So soll das System insgesamt weniger anzeigen, dafür aber aussagekräftiger werden. Dazu gibt es von sich aus interessante Kennziffern aus, ohne dass der Nutzer aktiv danach filtern muss.

Link- und lesenswert

Skype-Manager geht nach negativen in Blog-Kommentaren

Das Blog TechCrunch hat offenbar indirekt zum Fortgang des Chefentwicklers von Skype geführt. Madhu Yarlagadda hatte seinen neuen Job erst vor einem Monat aufgenommen. Zahlreiche Kommentare in einem TechCrunch-Artikel diskreditierten Yarlagadda. Daraufhin mussten seine Vorgesetzten ihre Entscheidung wohl noch einmal überdenken.

Augmented Reality beim SZ-Magazin

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung ist an diesem Freitag auf fünf Seiten mit Elementen der Augmented Reality versehen. Um die Beilage zum Leben zu Erwecken, bietet der Verlag eine kostenlose App für iPhone und Android-Handys. Die Technik lieferte die Firma Metaio aus München. Eine genaue Anleitung zeigt die Süddeutsche Zeitung gleich selbst.

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