Das Versandhaus Klingel gründet den E-Commerce-Ableger „K – New Media“, Xing verbucht sein bestes operatives Ergebnis und Steve Ballmer verkauft Microsoftaktien im Wert von 1,3 Milliarden Euro.

Kurzmitteilungen

Klingel gründet E-Commerce-Ableger

Das 1920 gegründete Versandhaus Klingel hat den Ableger „K – New Media“ gegründet, dessen Geschäftszweck „die Entwicklung, Bewertung und Durchführung von neuen Geschäftsmodellen, insbesondere im Bereich eCommerce“ ist. Klingel  hält Beteiligungen an Plinga (plinga.com) und LadenZeile (www.ladenzeile.de).

Xing: bestes operatives Ergebnis

Xing reports 20 percent revenue growthDeutschlands größtes Businessnetzwerk Xing (www.xing.com) verbucht den nach eigenen Angaben größten operativen Gewinn. Wie die Xing AG mitteilt, hat sie im dritten Quartal 2010 ein EBITDA von 4,46 Millionen Euro eingefahren. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies eine Steigerung um 52 Prozent: Im Vergleichsquartal 2009 erwirtschaftete Xing 2,92 Millionen Euro.

Microsoft-CEO verkauft 50 Millionen Aktien

Microsofts Chef Steve Ballmer hat offenbar 50 Millionen Microsoft-Aktien verkauft. Das geht aus einer Meldung an die Börsenaufsicht SEC hervor. Demnach soll Ballmer 1,3 Milliarden Dollar durch den Verkauf eingenommen haben. Der CEO begründet den Vorgang mit steuerlichen Vorteilen und beteuert sein Vertrauen in die Firma.

Link- und Lesenswertes

Die neue New Economy

Der Börsengang des russischen Webkonzerns Mail.ru, der bis vor kurzem noch unter Digital Sky Technologies firmierte, tritt einen „neuen Internethype los„. Die Aktien waren zum Börsenstart zwanzigfach überzeichnet, die Erstnotiz brachte dem Unternehmen 912 Millionen US-Dollar. Vor allem die Beteiligungen von Mail.ru am amerikanischen Facebook scheinen die Anleger zu euphorisieren.

Facebook-Piraten in Österreich

Q&A community at FacebookDie Stadt Innsbruck hat auf einen Schlag 16.000 Angehörige verloren – zumindest auf Facebook. Aus bisher nicht geklärten Gründen gingen die Fans der städtischen Facebookseite auf den Tourismusverband Innsbruck über. In Wien soll sich ähnliches ereignet haben…

Ein werberechtliches Wagnis

Viele Online-Portale benutzen die so genannte „Tell-a-Friend-Funktion“, um Empfehlungen per E-Mail an Freunde und Bekannte zu verschicken. Doch das unaufgeforderte Versenden von Werbeemails ist  unzulässig und kann unangenehme rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Rechtsanwalt Norman Dauskardt zeigt, wie man das Risiko im Empfehlungsmarketing zumindest minimieren kann.

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