High-Tech Gründerfonds, HTGF, MeinProspekt.de, Werbeprospekte

MeinProspekt (www.meinprospekt.de), ein Anbieter für digitale mobile Prospektwerbung, kann sich dieser Tage über eine Finanzierung durch den High-Tech Gründerfonds (HTGF) freuen. Das Unternehmen aus München erhielt eine Finanzierung unbekannter Höhe und will nun seine technische Infrastruktur weiter ausbauen.

HTGF-Finanzierung zum Ausbau von MeinProspekt

Die Beteiligungsfinanzierung des High-Tech Gründerfonds an MeinProspekt soll dazu genutzt werden, den Vertrieb des jungen Technologieunternehmens weiter auszubauen und die Produktentwicklung entsprechend voranzutreiben. Überzeugen ließ sich der HTGF vor allem vom Gründerteam: „Das Management-Team von MeinProspekt.de hat uns besonders überzeugt. Die beiden Geschäftsführer Ali Uluileri und Urs Keller haben bereits andere Unternehmen erfolgreich und nachhaltig aufgebaut und bringen hervorragende Kompetenzen in MeinProspekt.de ein,“ resümiert HTGF-Investmentmanagerin Romy Schnelle.

Auch auf Seiten von MeinProspekt herrscht entsprechend Zufriedenheit, ist der HTGF doch schon der zweite Investor nach Mountain Super Angel. Ali Uluileri, Geschäftsführer und Gründer der MeinProspekt GmbH, gibt einen Ausblick zur Verwendung des neuen Investments: „Wir freuen uns, dass wir bereits zwei Monate nach unserer ersten Finanzierungsrunde durch Mountain Super Angel AG mit dem High-Tech Gründerfonds einen zweiten, sehr renommierten Partner mit an Bord haben. Die zusätzlichen finanziellen Mittel geben uns die Möglichkeit, den angestrebten Wachstumsprozess nochmals deutlich zu beschleunigen und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells weiter auszubauen.“

Zu Funktion und Marktlage von MeinProspekt

MeinProspekt.de bietet digitale Prospektwerbung, das heißt Verbraucher können bei MeinProspekt kostenlos die Werbeprospekte von gut 300 unterschiedlichen Anbietern durchsuchen und am Computer oder mobil über eine iPhone- oder Android-App identifizieren. Zusätzlich biette MeinProspekt weitere Informationen zu den entsprechenden Händlern, wie etwa Öffnungszeiten oder Standortanzeigen auf einem Stadtplan.

Durch das digitale Abbilden von Werbeprospekten soll einerseits die Umwelt geschont werden und andererseits auch die Brieftasche von Produzenten wie Aldi oder Lidl. Vor allem sollen diese mit gewissen Streuverlusten zu kämpfen haben: MeinProspekt schätzt, dass durchschnittlich nur die Hälfte aller gedruckten Werbeprospekte die Verbraucher erreicht und dann zumeist nicht zur Kenntnis genommen werden.

MeinProspekt schreibt sich auf die Fahne, „pro Stadt deutlich mehr Angebote und Prospekte als alle anderen lokalen Shopping-Plattformen in Deutschland“ zu führen und bringt es laut eigenen Angaben auf Angebote aus etwa 20.000 Städten. Eine gewagte These, bewegt sich MeinProspekt.de doch inhaltlich im gleichen Segment wie KaufDA (www.kaufda.de) und Discounto (www.discounto.de). Während KaufDA potent durch die Telekom (via T-Venture) und Business-Angel wie Michael Brehm oder Stefan Glänzer finanziert ist, weist Discounto eine eher kleine Finanzierung auf.