Die Mediengruppe ProSiebenSat.1 kopiert das System Groupon, Helmut Markwort plant einen Online-Friedhof und Xing ernennt Schweizer Country Manager.

Kurzmitteilungen

ProSiebenSat1 startet Groupon-Klon

Mit deutlicher Verspätung nach dem großen Groupon-Hype setzt nun auch die Mediengruppe ProSiebenSat.1 an, das Shopping-System aus den USA zu kopieren. Unter dem Namen „Products – Jeden Tag ein Mega-Deal“ scheint das Unternehmen nicht viel Neues zu veranstalten.

Markworts Online-Friedhof

Der ehemalige Focus-Chef Helmut Markwort plant offenbar eine Internetplattform zu gründen. Mit einer „kryptischen Einladung“ lud er zu einer Pressekonferenz, Meedia „enthüllte“ das Vorhaben nun vorzeitig: Stayalive soll der Name eines großen Online-Friedhofs werden. Die Verwaltung von Online-Identitäten nach dem Tod beschäftigt seit Jahren verschiedene kleinere Startups, von denen jedoch bisher keinem der große Durchbruch gelang.

Xing nimmt die Schweiz ins Visier

Deutschlands beliebtestes Business-Netzwerk Xing (www.xing.com) will seinen Einfluss weiter ausbauen. Dazu wird Robert Beer als Country Manager ins benachbarte Ausland entsandt. Beer ist selbst gebürtiger Schweizer und und soll in seiner Heimat die Markenbekanntheit des deutschen Netzwerks steigern. Zumindest die Domain Xing.ch muss noch erobert werden.

Link und Lesenswert

Angriff auf Skype

Auch wenn für viele Skype bereits das Tempo der VoIP-Technik ist, trauen sich noch immer neue Unternehmen auf den Markt der Internet-Telefonie. Ein Herausforderer hört auf den Namen C2Call. Doch im Gegensatz zu Skype verzichtet C2Call auf schwere Software – sondern lässt sich direkt aus dem Browser heraus nutzen.

Kann ich mir dein E-Book ausleihen?

Die E-Books sollen den papiernen Vorbildern in nichts nachstehen: So erlaubt Amazon seinen Kunden fortan, digitale Bücher ebenfalls zu „verleihen“. Dabei versieht Amazon den Prozess jedoch mit einigen Einschränkungen: Jedes Buch kann nur zwei Wochen verliehen werden – und dies auch nur ein mal pro Exemplar.

Zahlungsmoral bei Online-Käufern

Online-Käufer zahlen „schlechter“ als Offline-Käufer. Das hat eine Umfrage des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen ergeben. Von den 560 befragten Mitgliedergesellschaften beobachteten 57 Prozent die Online-Offline-Diskrepanz. Vorsätzliches Nichtbezahlen war in 70 Prozent der Fälle der Grund für die Verzögerungen.

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