Der Online-Fundraiser Spendino schließt eine Finanzierungsrunde ab, Apple ist an einer Übernahme von Spotify interessiert und Paypal will sich stärker als Micropayment-Dienstleister zu positionieren.

Kurzmitteilungen

Geld für Spendino

Die IBB Beteiligungsgesellschaft und „erfahrene Business Angels“ investieren in das Berliner Startup Spendino (www.spendino.de). Bisher hat der Dienstleister für Fundraising 70.000 Einzelspenden koordiniert. Dazu setzt Spendino vor allem die SMS-Spende ein. Derzeit betreuen 13 Mitarbeiter mehr als 150 gemeinnützige Projekte. Mit dem Kapital der neuen Finanzierungsrunde will das Unternehmen nun internationalisieren.

Gerüchte um Spotify-Übernahme durch Apple

Das Musik-Startup Spotify rückt in das Blickfeld von Apple. Wie TechCrunch aus anonymer Quelle erfahren haben will, befinden sich die beiden Unternehmen in einer sehr frühen Phase der Gespräche. Gleichzeitig berichtet das US-Blog über frühere Übernahmeverhandlungen mit Google, das vor einem Jahr etwa 1 Milliarde US-Dollar für Spotify gezahlt hätte. Der Deal scheiterte jedoch an schwierigen Lizenzverträgen zwischen Spotify und den Musiklabels.

Paypal will an die kleinen Preise

Der Online-Bezahldienst Paypal will sich stärker als Dienstleister für Micropayment positionieren. „Paypal for digital goods“ zeichnet sich dadurch aus, auf Kleinstbeträge bis maximal 12 Dollar eine wesentlich geringere Gebühr zu schlagen als bisher üblich. Das könnte sich positiv auf die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit von Micropayments auswirken.

Link und Lesenswert

5 Millionen mehr durch Google Instant – wöchentlich

Entgegen vielerlei Befürchtungen hat Google mit seiner neu eingeführten „Instant Search“ bereits steigende Einnahmen verzeichnen können. So sollen die Klicks auf Google-Anzeigen um mehr als 5 Prozent gestiegen sein. Heruntergebrochen spricht Search Engine Land von zusätzlichen 5 Millionen US-Dollar – pro Woche.

Das neue MySpace

MySpace versucht es noch einmal. Seit kurzem präsentiert sich das 2003 gegründete soziale Netzwerk mit einer völlig neu gestalteten Aufmachung und hat dabei auch das Logo nicht geschont. Myspace legt seinen Fokus nun auf die Zielgruppe der 13- bis 35-Jährigen. Analysen, Screenshots und Videos versammelt Mashable.

Dolly Buster im Gründerszene-Interview

„Das Internet hat alles auf den Kopf gestellt“, sagt Dolly Buster im Gründerszene-Interview und ist froh, dass es User gibt, die ihr helfen, die „Ordnung wiederherzustellen“. Die Dame, die 98 Prozent aller Deutschen kennen, ist nicht nur die Botschafterin der diesjährigen Venus, sondern auch eine unternehmerische Alleskönnerin. Malen kann sie schon seit der Schule.

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