Silicon Valley Startups Rösler Statements

Joggen zur Golden Gate Bridge – Philipp Rösler voran.

Valley Week – „Impulse aus den USA“

Am vergangenen Wochenende machten sich rund 100 Entrepreneure in zwei Delegationen um Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler beziehungsweise den Bundesverband Deutsche Startups auf die Reise ins Silicon Valley. Der Startup-Verband hatte neben der offiziellen Delegation, welche zudem Washington bereiste und bereits heute wieder in Deutschland landete, 45 Teilnehmer zur „German Valley Week“ geladen. Ziel der Reise war es, den Dialog zwischen der deutschen und der amerikanischen Digitalwirtschaft anzuregen – und sich nebenbei natürlich an den Sehenswürdigkeiten der San Francisco Bay Area zu erfreuen.

In einem Pressestatement äußern sich die Begleiter der offziellen Delegation, Christian Vollmann, ehemals eDarling (www.edarling.de), Andera Gadeib von SmartMunk, Sebastian Heise von Graphmasters, Günther Hoffmann von DocRAID, Tom Kirschbaum von Waymate sowie Florian Nöll, Mitgründer des Bundesverband Deutsche Startups, „im Namen aller Unternehmer“ zu den ersten vier Tagen in den USA:

Wir ziehen ein durchweg positives Fazit: Wir haben in den vier Tagen einen wichtigen Schritt zur Stärkung der deutschen IT- und Startup-Branche gemacht: Die Amerikaner waren beeindruckt von der Innovation „Made in Germany“ und dem Unternehmergeist!

Spürbar war das Interesse der US-Investoren insbesondere auf dem Empfang im Silicon Valley. Hundert relevante Kapitalgeber und Unternehmer empfingen uns mit viel Respekt und Interesse.

Impulse, die wir aus den USA mitbringen

  • Mehr Selbstbewusstsein: In den USA herrscht eine Goldgräberstimmung: Jeder glaubt daran, dass er es schaffen kann. Wir müssen und können selbstbewusster auftreten, denn wir haben hervorragende Gründungen, auf die wir stolz sein können.
  • Mehr Inspiration: Im Silicon Valley herrscht ein einzigartiger Unternehmergeist. Auch wir in Deutschland haben eine erfolgreiche und beachtete Unternehmer-Kultur vorzuzeigen.
  • Mehr Risikofreude: Die amerikanischen Unternehmer beweisen mehr Mut, Risiken einzugehen. Deutsche Unternehmer gelten als risiko-avers. Ein Wirtschaftshemmnis, das wir uns auf Dauer nicht leisten können.
  • Mehr Offenheit: Der schnelle, intensive und offene Austausch ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Valley. Wir werden in Deutschland die Erfahrung der etablierten Unternehmen mit den Jungen besser vernetzen.
  • Risikokapital: 45 Unternehmer haben Kontakte zu Venture-Capital-Unternehmen in den USA geknüpft. Um auch in Deutschland Weltmarktführer aufzubauen, müssen wir ausreichend viele Investoren finden, die breitflächig Kapital zur Verfügung stellen.

Wir werden die gemachten Erfahrungen auch in Deutschland leben und weitergeben. Denn eines haben wir gelernt: „Connecting the dots“ ist das zentrale Erfolgsrezept der US-Szene. Diese Reise ist ein Meilenstein, für die Schaffung eines Bewusstseins, um die vielen tollen Gründungen in Deutschland besser zu fördern. Von Unternehmern zu Unternehmern – Unser Glas ist halb voll, nicht halb leer!

Wir danken den Unternehmen herzlich, die uns ihre Tür öffneten um mit uns in Dialog zu treten; darunter Facebook, Google, Good Technology, SAP Labs, Jawbone, Adroll, Github, Marin Software, runway, incubator 1776. Nicht zu vergessen die Stanford University. Sie schuf eine grandiose Plattform, für Philipp Rösler’s Vortrag zum Thema „“hink Big. Starting –up Made in Germany in the Digital Economy“.

 Bild: German Valley Week