WineInBlack

Der Berliner Wein-Shoppingclub Wine in Black hat sich mit seinem amerikanischen Konkurrenten Lot18 zusammengetan. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft übernehmen die Deutschen das Management des französischen Ablegers von Lot18. Beide Seiten sollen vom gegenseitigen Wissensaustausch profitieren. 

Wine in Black und Lot18 arbeiten zusammen

Wine in Black (www.wine-in-black.de) hat sich mit seinem amerikanischen Konkurrenten Lot18 zusammengetan und dessen europäischen Ableger in Frankreich übernommen. Das Büro in Paris soll weiterhin bestehen bleiben, das Management wurde jedoch ausgewechselt.

Wine in Black, sowie Lot18 (www.lot18.com) bieten Curated Shopping für Weine an – das bedeutet, Kunden bekommen nicht ein großes Angebot an Weinen, sondern eine besondere Auswahl. Im besten Fall müssten sie sich dann nicht mehr mit einem Sortiment von 200 Weinen beschäftigen, sondern können die besten Weine aus dem Sortiment direkt kaufen.

Wine in Black wurde 2011 gegründet und kommt ursprünglich aus Mainz, ist später dann nach Berlin umgezogen und wird jetzt von Christian Hoya und Stephan Linden geführt, die das Unternehmen auch mit gegründet haben. Das Startup wird seit 2012 von Project A Ventures (www.project-a.com) unterstützt und wurde laut Deutsche Startups schon von Beginn an von E.ventures und Passion Capital (passioncapital.com) finanziert.

Hilfe für Einstieg in europäischen Markt?

Lot18 gibt es schon ein Jahr länger und wurde von Philipp James in NewYork gegründet. Im September 2011 hat das Unternehmen laut Business Insider den französischen Shop Vinobest gekauft, um mit diesem in den europäischen Markt vorzustoßen. Außerdem habe sich Lot18 nach wenigen Monaten im britischen Markt wieder aus diesem zurückgezogen, schreibt TechCrunch. Insgesamt wurden die NewYorker bereits mit knapp 45 Millionen US Dollar finanziert.

Wie es aussieht, hilft Wine in Black den Amerikanern nun, sich im europäischen Markt zu etablieren und übernimmt das Management von Lot18.fr, dem französischen Ableger von Lot.18. Beide Unternehmen sollen von dem Deal profitieren, indem sie sich gegenseitig helfen, den Markt des jeweils anderen zu verstehen, heißt es bei den Berlinern. Weitere Details darüber, ob im Zuge der strategischen Partnerschaft Anteile übergeben wurden, oder was Lot18 dafür bekommt, dass sie ihren französischen Ableger aus den Händen geben, wurde nicht bekannt gegeben.

Philip James, Mitgründer und President von Lot18 in den USA beschreibt die Zusammenarbeit folgendermaßen: „Wine in Black hat sich eine starke Position im europäischen Online-Weinmarkt erarbeitet. Wir sind zuversichtlich, dass Wine in Black unseren Erfolg in Frankreich weiterführen und unsere engen Verbindungen zwischen französischen Weingütern und unserem US-Geschäft pflegen wird. Lot18 und Wine in Black werden durch den Deal und den damit verbundenen Austausch von Informationen und Erfahrungen beide deutlich gestärkt.“

Bild: xlibber | CC-Lizenz