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Zimory ist ein Name, den man in der gründerorientierten Internet-Presse eher selten liest, das Unternehmen setzt jedoch auf ein derzeitiges Hype-Thema: Cloud-Computing. Dass das Unternehmen nun vier Millionen Euro von einigen namhaften Investoren erhielt, zeigt auch noch einmal die Bedeutung des Themas.

Zu Zimorys Aktivitäten– „Carrier Grade Cloud Computing“

Zimory ist ein Anbieter von Management-Software für Cloud-Computing. Die Enterprise-Cloud-Technology von Zimory vereint unterschiedliche virtuelle Server zu einer homogenen Computing-Cloud und erlaubt es so, Applikationen innerhalb eines Rechenzentrums oder über Rechenzentrumsgrenzen hinweg auf Server an verschiedenen Standorten zu verschieben. „Infrastructure-as-a-Service“ ist einer der verwandten Begriffe für diesen Fluss von Daten innerhalb eines oder mehrerer Standorte.

Mit seinem „Cloud Manager“ bietet Zimory Service-Providern die Möglichkeit, ihren Enterprise-Kunden Cloud-Services „on demand“ zu liefern. Die Management-Software des Unternehmens aus Berlin nimmt für sich in Anspruch, unterbrechungsfreien IT-Betrieb zu gewährleisten und unterstützt so nach eigenen Angaben „jede Form von Cloud-Computing.“ Als Missionsziel – insbesondere für das neue Investment – hat Zimory „Carrier Grade Cloud Computing“ ausgegeben, mit dem Zimory-Kunden Private-Clouds, Public-Clouds und Database-Clouds sicher, flexibel, skalierbar und interoperabel nutzen und administrieren könnten.

Investoren-Stelldichein: Fünf Investoren beteiligen sich an Zimory

Mit insgesamt fünf Investoren ist die Anzahl der Beteiligten der Finanzierungsrunde ähnlich hoch wie ihr Umfang. Neben dem Creathor Venture Fund und dem High-Tech Gründerfonds investieren auch der von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagte VC Fonds Technologie Berlin, T-Venture und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das Vier-Millionen-Funding soll für die Weiterentwicklung und Vermarktung von Cloud-Computing-Software genutzt werden, die eine effizientere Nutzung der Serverkapazitäten in Rechenzentren ermöglicht.

Die beteiligten Investoren visieren mit ihrem Investment den Boom-Markt der Cloud-Computing-Dienste an: Clemens Kabel, Senior Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft, resümiert: “Unser Investment in Zimory beruht auf unserer Einschätzung des Cloud-Computing-Marktes. Der Hype der lezten Jahre wandelt sich jetzt um in Geschäft, und der weltweite Markt für Cloud-Computing wird in den nächsten Jahren schneller wachsen als für irgendeine andere Software-Technologie.“

Hagen Hultzsch, Aufsichtsratsvorsitzender von Zimory und Mitglied des Vorstands der Deutschen Telekom AG bis 2001, gibt sich ebenfalls siegessicher: “Die abgeschlossene Finanzierungsrunde schafft die finanziellen Voraussetzungen für ein aggressives Wachstum. Zimorys „Cloud Computing Manager“ bietet schon heute Unternehmenskunden und Cloud-Computing-Service-Providern ein enormes Potenzial zur Senkung ihrer Kosten. Das nächste Software-Release unterstützt auch Database-Clouds und wird die führende Position von Zimory untermauern.“

Rüdiger Baumann als neuer CEO bei Zimory

Mit Rüdiger Baumann als  neuem CEO des Berliner Cloud-StartUps tut sich auch personell etwas.  Baumann war laut Pressemitteilung über 30 Jahre im IT- und Telekommunikationsmarkt in Management-Positionen bei Großunternehmen wie auch StartUps. Er ergänzt damit fortan die beiden Geschäftsführer Gustavo Alonso (CTO) und Maximilian Ahrens (CPO) im Führungsteam.

Gründer und CPO Maximilian Ahrens betrachtet die Neuverpflichtung als passende Ergänzung: „Rüdiger Baumann stellt den perfekten Gegenpol zur technischen Expertise dar, die bereits bei Zimory vorhanden ist. Er kommt im richtigen Moment, um den Auf- und Ausbau der Sales- und Marketingaktivitäten voranzubringen.“ Der „Neue“ plant währenddessen auf Technologie zu setzen: „Mit dem nächsten Software-Release wird Zimory das Management von „Database-Clouds“ ermöglichen – eine Funktion, die es bis heute weltweit noch nicht gibt. Unser Ziel sind umfassende und durchgängige Lösungen zur Verwaltung von Computing–Clouds, mit denen Unternehmen und Service-Provider schneller Computing-Services bereitstellen und massive Einsparungen erzielen können“, sagt Rüdiger Baumann.

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Bildmaterial: Jentsoi