Niklas Östberg

Der Schwede Niklas Östberg ist der Chef der Lieferhelden.

Gesamtfinanzierung bei 635 Millionen Dollar

Der Berliner Lieferdienst-Vermittler Delivery Hero füllt die Kassen weiter auf: 350 Millionen Dollar an frischem Kapital fließen dem Berliner Startup zu. Das Geld kommt zum einen aus den Reihen der bestehenden Investoren Insight Venture Partners und Kite Ventures. Als Neu-Investor ist zudem Vostok Nafta mit von der Partie, eine Investmentfirma, die an der Nasdaq OMX Nordic Exchange in Stockholm gelistet ist.

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Delivery Hero will das Kapital in erster Linie einsetzen, um seine Marktposition zu stärken – insbesondere in Schlüsselmärkten wie Deutschland und Großbritannien, wie es vom Berliner Unternehmen heißt.

Erst kürzlich hatte Delivery Hero die Übernahme des deutschen Wettbewerbers – und hiesigen Marktführers – Pizza.de angekündigt. Mehr als 200 Millionen Euro soll diese gekostet haben. Die neue Finanzierungsrunde erhöht die Gesamtinvestitionen auf 635 Millionen Dollar, heißt es von Delivery Hero. 525 Millionen Dollar wurden dabei allein in diesem Jahr aufgenommen.

Zudem scheint man sich beim Lieferdienst-Vermittler immer konkreter auf einen Börsengang vorzubereiten. CEO Niklas Östberg hatte im Gespräch mit Gründerszene mehrfach betont, dass ein IPO ein möglicher Weg sei, wenn das Umfeld stimmt. Wie aus dem Unternehmensumfeld zu hören ist, macht man sich bei Delivery Hero nun bereit, Anfang oder Mitte kommenden Jahres des Gang aufs Parkett zu wagen – ein US-amerikanisches, wenn man den Gerüchten Glauben schenkt.

Bild: PantherMedia, aleksangel